„Mönchengladbach Arcaden“: Beratung über Größe der Verkaufsfläche für Bekleidung soll fortgesetzt werden

Gemeinsame Presseerklärung der Städte Viersen und Mönchengladbach

Ein weiteres Spitzengespräch über die Mönchengladbach Arcaden werden die kommunalen Nachbarn Viersen und Mönchengladbach mit dem Investor und zukünftigen Betreiber, der Essener mfi AG, nach Karneval führen.
Dies ist das Ergebnis der Runde, die heute Abend (14. Februar) zum zweiten Mal wegen des geplanten Einkaufszentrums an Mönchengladbachs Hindenburgstraße zusammentraf. Neben Bürgermeister Günter Thönnessen und Oberbürgermeister Norbert Bude waren die Fachdezernenten sowie Vertreter der Ratsfraktionen aus Viersen und Mönchengladbach im Rathaus Abtei beteiligt.

Das heutige Gespräch war vereinbart worden, um vor den abschließenden Beratungen in den politischen Gremien der Stadt Mönchengladbach der mfi AG Gelegenheit zu geben, ihre Planungen noch einmal detailliert zu erläutern.

Im Vorfeld hatte es insbesondere von Seiten des Viersener Einzelhandels Zweifel gegeben, dass es im geplanten Einkaufszentrum an der Hindenburgstraße bei der im Bebauungsplanentwurf festgelegten Verkaufsfläche von maximal 26.000 Quadratmetern bleibt.
Bereits im ersten Treffen hatte Mönchengladbach den Nachbarn eine rechtsverbindliche Deckelung der maximalen Verkaufsfläche in dieser Größenordnung zugesagt und Einsicht in den städtebaulichen Vertrag zwischen mfi und Stadt zugesichert.
Dies ist heute von den Mönchengladbacher Vertretern noch einmal bekräftigt worden.

Zentraler Diskussionspunkt zwischen beiden Kommunen nach den beiden Gesprächen bleibt aber die Frage des Branchenmix in den „Mönchengladbach Arcaden“.
Insbesondere die für Textileinzelhandel vorgesehene Verkaufsfläche von maximal
12.000 qm macht den Vertretern der Stadt Viersen weiterhin Sorge.
Während sie erhebliche Einbußen für den Viersener Einzelhandel befürchten, geht die Stadt Mönchengladbach von geringeren Auswirkungen auf die Nachbarstadt aus.
Einig waren sich die kommunalen Vertreter, dass weiterhin nach einer Lösung dieser Kernfrage gesucht werden soll. Deshalb soll der Austausch kurzfristig fortgesetzt werden.