Bestsellerautorin İnci Aral liest in der Stadtteilbibliothek Rheydt

Deutsch-Türkische Lesung am Sonntag, 14. Oktober, um 18 Uhr

Die 1944 geborene Autorin studierte zunächst Kunst und Pädagogik und war jahrelang als Lehrerin tätig.
Obwohl in frühen Jahren die Malerei zu ihrer bevorzugten Passion gehörte, widmete sie sich später ganz dem Schreiben und der Literatur.
İnci Aral hat in ihrer literarischen Laufbahn insgesamt acht Erzählbände und neun Romane in der Türkei veröffentlicht.
Kıran Resimleri (Verseuchte Seelen) ist ihr zweiter Erzählband.
Hier erzählt sie eindringlich und berührend über das Schicksal der Menschen in der türkischen Stadt Kahramanmaraş nach dem schrecklichen Massaker von 1978 an den Aleviten.

Sie besuchte mehrere alevitische Dörfer, sprach mit Zeugen, vor allem mit Frauen, die in dem Konflikt ihre Familienangehörigen und Freunde verloren haben.

Ihre Gespräche und Erfahrungen schrieb sie 1983 in neun Geschichten nieder, die sie aus der Sicht der Frauen erzählt.
Auf diese Weise gab sie in ihrem Buch den Opfern des Pogroms eine Stimme.
Der Erzählband versucht die Ereignisse zu beschreiben und das tiefgründig Böse im Menschen zu ergründen – ohne unbedingt nach Antworten zu suchen.
Ein ergreifendes Buch, das ein schwarzes Kapitel der jüngeren türkischen Geschichte aufgreift.
Die zweisprachige Lesung wird moderiert und übersetzt von Beriwan Aymaz.

Die Lesung findet in Kooperation mit der Buchmesse Ruhr und dem Kultursekretariat Wuppertal statt. Der Einritt ist frei.

 

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