Überarbeiteter Bebauungsplan „Bunter Garten“ wurde erneut den Bürgern vorgestellt

B-Plan2 (Kopie)Wer erwartet hatte, die Anwohner des Schürenweg in Mönchengladbach könnten etwas positives an den von den Architekten veränderten Plänen erkennen, wurde von der Heftigkeit des Auftretens von einigen Vertretern der IG-Schürenweg überrascht.
Bei der Vorstellung der Pläne gestern im Rathaus Abtei, es war eine weitere freiwillige Bürgerinformationsveranstaltung der Verwaltung, ging es im Wesentlichen darum, darzustellen, was aus den aus der Bürgerschaft eingereichten Änderungswünschen geworden ist.
Leiter dieser Bürgerversammlung, Burghard Burau und seine Kollegin Monika Timmermann, beide sind zuständig für Bebauungspläne bei der Verwaltung, hatten keinen leichten Part übernommen.
Allzu oft wurden sie bei ihren Vorträgen (geplant-) unterbrochen, in einem Ausmaß, dass von absichtlicher Störung gesprochen werden kann.

Erst nach Intervention durch den anwesenden Bezirksvorsteher Arnold Schiffer, konnte die Veranstaltung einigermaßen diszipliniert fortgesetzt werden.

B-Plan3 (Kopie)Es verstärkt sich der Eindruck, dass die IG-Schürenweg diesen Bebauungsplan lediglich als Vehikel aufbaut und dieses dazu nutzen möchte, ihre ureigenste Suppe, die Einführung einer 30 km-Zone auf der Straße Schürenweg, weiter in den Focus zu rücken.
Dazu scheint ihr manches Mittel recht. Sie möchten nicht akzeptieren, dass ein Bebauungsplan von bestimmten Gesetzgegebenheiten ausgeht.
„Sie haben ihre Hausaufgaben nicht gemacht“, war nur eine der Spitzen gegen die Verwaltungsmitarbeiter.

Architekt Tschorn erläuterte den neuen B-Plan, die neue, geänderte Bebauung und das gerade erst eingetroffene Lärm-Gutachten.
Auch hierzu äußerten sich anwesende Bürger unziemlich, sie stellten die Kompetenz des Gutachters unisono in Frage ohne den Inhalt zu kennen.

Ihrem legitimen Anliegen auf Anhörung und Nachbesserung im Bürgersinn haben die Anwohner durch die Art des Auftretens einen Bärendienst erwiesen.

Wie es weitergeht?
Gemeinsam mit den Investoren wird der Architekt weitere Verbesserungen aufgrund von Vorschlägen in die Pläne einbauen, weitere Gutachten werden angefordert und die nach dem Gesetz vorgeschriebenen Anhörungen werden stattfinden.

Der Vertreter der Investorengruppe sagte zu, Alternativen aufzuzeigen.

1 Kommentar zu "Überarbeiteter Bebauungsplan „Bunter Garten“ wurde erneut den Bürgern vorgestellt"

  1. „Schürenweg“
    Verstehe das Anliegen der Anwohner des Schürenwegs nicht. Damals, als Gladbach noch am Bökelberg spielte, war der Verkehr viel schlimmer. Wenn ich mich an einer Hauptstraße niederlasse, muss ich auch erwarten, dass Verkehr da ist. Sonst muss ich mir halt eine andere Straße aussuchen. Keiner wurde gezwungen, dort zu wohnen, zumal diese Straße schon immer den gleichen Verlauf mit ähnlichem Verkehrsaufkommen hat (was eigentlich nicht zu schlimm ist – wohne selbst in der Nähe). Es gibt weitaus schlimmere, mehr befahrenere Straßen als den Schürenweg. Fall von „NIMBY“ = Not in my backyard.

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