Kulturausschuss einstimmig für eine Theater-Zuschusserhöhung über eine Million Euro von 2015 bis 2020

_DSC0004Ein deutliches Signal für die Zukunftssicherheit der Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld und Mönchengladbach gab der Kulturausschuss in seiner gestrigen Sitzung mit dem einstimmigen Votum, den jährlichen städtischen Zuschuss um eine Million Euro von 12,8 auf 13,8 Millionen Euro für den Zeitraum 2015 bis 2020 zu erhöhen.

 

Der neue Fünf-Jahres-Vertrag mit dem Titel „Theater der Zukunft II“ soll dem Gemeinschaftstheater in der mittelfristigen Finanzplanung Planungssicherheit und Gestaltungsräume geben.
Abschließend muss der Rat in seiner nächsten Sitzung am 22. Mai entscheiden.

Das Konzept „Theater mit Zukunft II“, das die Bühnen in die Lage versetzt, zukünftig weiter flexibel zu handeln und unvorhersehbare Belastungen aus eigener Kraft aufzufangen, wurde bereits von den Aufsichtsräten der Theater gGmbH beraten.

Die Verwaltung sieht in dem Konzept auch die Möglichkeit für die gGmbH, die erstrebenswerte Erhöhung des Stammkapitals von 800.000 Euro auf rund eine Million bis zum Ende der Spielzeit 2019/2020 aus eigener Kraft zu erwirtschaften.

„Das Theater hat in den vergangenen fünf Jahren hervorragend gewirtschaftet sowie sein Sparpotenzial erschöpft, und die Theaterleitung macht künstlerisch einen großartigen Job. Ohne Umsetzung des Konzeptes Theater der Zukunft II würde es erneut zu Strukturveränderungen mit negativen Auswirkungen auf das Theater kommen“, betonte Kulturdezernent Dr. Gert Fischer in der Sitzung.

Das einstimmige Votum des Kulturausschusses schließt auch einen Prüfauftrag an die Verwaltung mit ein, wie eine auf sechs Spielzeiten bis einschließlich der Spielzeit 2020/21 angelegte Variante von „Theater der Zukunft“ angelegt sein müsste.
Damit würde der Finanzrahmen für die gesamte Laufzeit des Haushaltssicherungsplans festgeschrieben.

Derzeit sind Organisationsform und Finanzrahmen des Theaters durch das Konzept „Theater mit Zukunft“ für den Zeitraum der Spielzeiten von 2010/2011 bis 2014/2015 vorgegeben. Den am Anfang des Planungszeitraumes festgeschriebenen städtischen Zuweisungen stehen kontinuierliche Kostensteigerungen vor allem bei den tarifbedingten Personalkosten gegenüber.

Mit dem Konzept „Theater mit Zukunft II“ erhält das selbstständig betriebene und finanzierte Vier-Sparten-Haus eine Planungssicherheit für die nächsten Jahre.
Damit kann die seit über 60 Jahren gut funktionierende Theater-Ehe fortgesetzt werden. (pmg)

 

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