In Kleinbus 39 gestohlene Navigationsgeräte sichergestellt

Polizei - BlaulichtAm Sonntag wurde ein litauischer Kleinbus (9-Sitzer) kurz nach Mitternacht auf der Hermann-Piecq-Anlage kontrolliert.

Das Fahrzeug war mit insgesamt sieben litauischen Staatsbürgern  besetzt. Bei der Kontrolle wurden im Bus drei große Reisetaschen festgestellt. Sie enthielten insgesamt 39 ehemals fest eingebaute Navigationsgeräte, fein säuberlich für einen Transport eingepackt.

Alle sichergestellten Navigationsgeräte stammen aus  Pkw-Aufbrüchen, die in jüngster Zeit in Mönchengladbach und im näheren Umland begangen wurden.

Da der Versacht bestand, dass alle im Bus befindlichen Personen  mit den gestohlenen Navigationsgeräten in Verbindung zu bringen sind, wurden zunächst alle sieben Insassen vorläufig festgenommen.

Die nachfolgenden Ermittlungen ergaben, dass der Fahrer und  Eigentümer des Busses einen privat organisierten europaweiten  Fahrdienst unterhält und gegen Entgelt Personen und Güter transportiert. Weiter stellte sich heraus, dass fünf der Insassen tatsächlich nur Fahrgäste sind. Sie wurden daher gestern Morgen wieder entlassen.

Der Fahrer und sein Beifahrer, 28 und 23 Jahre alt, blieben  zunächst in Haft. Nach bisherigen Erkenntnissen sind sie jedoch mit den Pkw-Aufbrüchen nicht in Verbindung zu bringen, sondern lediglich für den Transport der gestohlenen Ware verantwortlich.

Sie wurden daher heute, nach Rücksprache mit der  Staatsanwaltschaft, wegen Bandenhehlerei gegen Zahlung einer so genannten Sicherheitsleistung wieder entlassen.

Die Ermittlungen dauern an.

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