Flüchtlingswohnheim in Mönchengladbach abgebrannt – Mordkommission ermittelt

Heute Vormittag kam es zu einem Großbrand in einer Asylbewerberunterkunft an der Carl-Diem-Straße.
Ein Wohnkomplex brannte nahezu völlig aus. Bewohner kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.

Gegen 10:15 Uhr meldeten Zeugen den Brand in der Flüchtlingsunterkunft, in welcher aktuell Asylbewerber untergebracht sind. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot zur Brandbekämpfung aus.
Ein Wohngebäude brannte zu diesem Zeitpunkt in voller Ausdehnung und verursachte eine sehr starke Rauchentwicklung. Die Löschzüge waren mehrere Stunden im Einsatz, um den Brand zu bekämpfen.
Nur dem beherzten Einsatz von Helfern und Security-Mitarbeitern ist es zu verdanken, dass alle anwesenden Bewohner rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden konnten und nach derzeitigem Stand niemand verletzt wurde.

Ein Unterkunftsbewohner (21jähriger Mann aus Somalia) soll nach Angaben mehrerer Zeugen für den Brand verantwortlich sein und diesen vorsätzlich gelegt haben. Der Mann wurde vorläufig festgenommen. Das mögliche Motiv ist Bestandteil der Ermittlungen.

Weil sich zur Brandzeit viele Bewohner in der Unterkunft aufhielten, hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen wegen schwerer Brandstiftung und versuchten Mordes eingeleitet. Bei der Polizei Mönchengladbach hat die Mordkommission Carl- Diem-Straße die Ermittlungen aufgenommen. Für die Klärung der Brandursache ist ein Brandsachverständiger beauftragt worden. Die Ermittlungen dauern an.

1 Kommentar zu "Flüchtlingswohnheim in Mönchengladbach abgebrannt – Mordkommission ermittelt"

  1. Peter Josef Dickers | 24. März 2017 um 11:05 | Antworten

    Ich bin Laie in Sachen Bauwesen. Dennoch bzw. daher frage ich: Wer baut eine Wohnanlage, die in kurzer Zeit niederbrennen kann wie ein Haufen Zeitungspapier? Gibt es keine Bau-Vorschriften, die dafür sorgen, dass Löscharbeiten zumindest eine kleine Chance haben?

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