Neuwerker Verwaltungs-Posse: 2 Jahre nach Lösung gesucht – überraschendes Ergebnis

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Ende gut alles gut? Der Hintergrund dieser unendlichen Geschichte:
Das Bezirksvorsteher-Zimmer im Erdgeschoss der Bezirksverwaltungsstelle in Neuwerk stand leer.
Durch den Bezirksvorsteher Krichel-Mäurer (SPD) wurde die Bitte an die Verwaltung herangetragen, den leer stehenden Raum gegen Übernahme der Betriebskosten der Bruderschaft zu übertragen, die seit mehreren Jahren ein Nachfolgedomizil für das Bruderschafts-Archiv sucht.
Seitens des Gebäudemanagements wurde dies zurückgewiesen mit dem Hinweis, man müsse zunächst klären, ob für den Raum eine anderweitige Nutzungsnotwendigkeit besteht.

Eine solche Nutzungsnotwendigkeit konnte offensichtlich auch nach zwei Jahren nicht gefunden werden. Der Stadtrat sollte sich am vergangenen Mittwoch gemäß Tagesordnung mit diesem Fall beschäftigen und eine endgültige Entscheidung fällen.

Die Bruderschaft Neuwerk hatte wohl keine Hoffnung mehr in die Entscheidungsfreudigkeit unserer Verwaltung gesetzt und sich anderweitig nach einer Herberge für das Archiv gesucht und nun auch gefunden.

Norbert Post, Neuwerker CDU-Stadtrat mit ausgezeichneten Kenntnissen der örtlichen Verhältnisse, sieht dieser Lösung zwiespältig entgegen.
„Zwei Herzen schlagen in meiner Brust, das Zimmer ist das einzige mit barrierefreiem Zugang und kann deshalb vorzüglich für Gespräche mit behinderten Menschen in der Verwaltungsstelle genutzt werden.
Andererseits hätte ich mir die Bruderschaft dort gut vorstellen können“, erklärt er im Gespräch mit MG-heute am Rande der Ratssitzung.
Nicht nur Norbert Post ist froh, dass die Bruderschaft, auch ohne Aktivität der Mönchengladbacher Stadtverwaltung, geeignete Archiv-Räume gefunden hat.

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