Krings besucht Logistikkommando der Bundeswehr in Rheindahlen

v.li.: Oberstleutnant Dr. Mildner, Oberst Voß, Dr. Krings und Oberstleutnant Sistig

Ein weiterer interessanter Besuch während seiner Sommertour stand für den Bundestagsabgeordneten Dr. Günter Krings (CDU) bei dem Logistikkommando der Bundeswehr in Rheindahlen auf dem Programm. Die dort ansässige Abteilung Kraftfahrwesen und Zentrale Militärkraftfahrstelle (ZMK) bildet die letzte verbliebene Bundeswehr-Einrichtung in Mönchengladbach.

Ihm war seine Freude über den Besuch Krings deutlich anzusehen. Oberst Holger Voß, ranghöchster Offizier und Ansprechpartner für das deutsche Militär in der Stadt, leitet zugleich das Kraftfahrwesen der Bundeswehr und die Zentrale Militärkraftfahrtstelle (ZMK).

„Wir freuen uns sehr, Sie hier bei uns begrüßen zu dürfen“, mit diesen Worten überreicht er Krings ein eigens auf seinen Namen angefertigtes Auto-Kennzeichen. Doch nicht nur die Erstellung von Kennzeichen in der eigenen kleinen Prägungswerkstatt ist die Aufgabe der Dienststelle in Mönchengladbach.

Sie entwickelt sich auch zur größten Ausbildungseinrichtung der Bundeswehr, wenn ihr im kommenden Jahr deutschlandweit alle Bundeswehr-Fahrschulen unterstellt werden. Die seit 2001 in Rheindahlen beheimatete ZMK ist unter anderem auch Anerkennungsbehörde für alle Bundeswehr-Kfz-Sachverständigen, Fahrlehrer und Führerscheininhaber, wertet alle Unfälle mit Bundeswehr-Kfz aus, verwaltet die Fahrzeuge der Bundeswehr und ist genauso zuständig für die Bereitstellung der Zulassungsdokumente sowie die TÜV-Regularien.

Voß betonte, dass der Standort Mönchengladbach 2018 nicht nur von der Zahl seiner Mitarbeiter eine weitere Vergrößerung erfahren wird, sondern auch zu einem eigenständigen Zentrum Kraftfahrwesen der Bundeswehr aufgewertet werde.

Die bisher 131 militärischen und zivilen Mitarbeiter vor Ort werden auf ca. 180 aufgestockt. Deutschlandweit sind dann zukünftig mehr als 3000 Menschen der Mönchengladbacher Dienststelle unterstellt; ein großer Teil davon in den 20 über das Bundesgebiet verteilten Großfahrschulen mit zeitgleich bis zu 2000 Fahrschülern.

Krings zeigt sich sichtlich erfreut: „Ich finde es sehr positiv für unsere Stadt, dass eine solche Dienststelle der Bundeswehr mit wichtigen Querschnittsaufgaben ihren Standort hier bei uns in Mönchengladbach hat. Denn natürlich ist die Motorisierung nahezu aller Bundeswehreinheiten eine unverzichtbare Voraussetzung ihrer Einsatzfähigkeit. Nach dem Ende des NATO-Hauptquartiers und der Niederrhein-Kaserne wird hierdurch zudem die Militärtradition unserer Heimatstadt mit einer national bedeutenden Bundeswehr-Einrichtung fortgesetzt.“

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