Stadtkassenportal an neuer Stelle wieder aufgebaut

Als im Jahre 2013 das ca. 100 Jahre alte Stadtkassenportal am Markt in Rheydt demontiert wurde, weil es die Sichtachse auf den neu zu erstellenden Marktplatz behinderte, gab es seitens der Bürger eine große Demonstrationswelle. Nach langem Hin und Her im Rat der Stadt einigte man sich dann, dieses Portal an anderer Stelle wieder aufzubauen.

Am 12.September 2017 war es dann soweit. Das in den Jahren 1914-1915 unter der Leitung von Stadtbauinspektor Walter Mascke, dem Architekten Walter Fischer (der auch das Theater in Rheydt und den „Fischer-Turm“ entworfen hatte) und dem Bildhauer Wilhelm Barutzky geschaffene Portal wurde offiziell von der Bezirksvorsteherin Barbara Gersmann an der Ecke Odenkirchener Strasse/ Moses-Stern-Strasse wieder an die Bürger zurück gegeben.

Die beiden Enkelinnen des Bildhauers, Ingrid Clough und Gertrud Löhr (roter Schal), hatten es sich nicht nehmen lassen, an dieser Feierstunde teilzunehmen. Aus diesem Anlaß überreichte Dieter Beines von der Großen Rheydter Prinzengarde einen Orden aus dem Jahre 2014, der das Emblem des Stadtkassenportals zeigt, an die beiden Enkelinnen des Bildhauers Barutzky.

Da das Portal früher fest an das Verwaltungsgebäude angebaut war, musste jetzt natürlich etwas für die Rückseite gefunden werden. Da sich das Theater in unmittelbarer Nähe befindet, hatte man den Gedanken, auf diese Rückseite ein Szenenbild aus der Orestie aufzubringen.

Michael Magyar, Geschäftsführer des Theaters, erklärte kurz die Abfolge dieser griechischen Tragödie. U.a. kommt hierin vor, dass Agamemnon zurück gekehrt ist und somit auch dieses Bauwerk.

 

 

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2 Kommentare zu "Stadtkassenportal an neuer Stelle wieder aufgebaut"

  1. Hallo Herr Gafter, über ein Exemplar wie Bonin lasse ich mich nicht aus, dafür ist er mir zu…, was auch immer. Schade nur, daß Frau Gersmann bei einem solchen Termin, sich mit ihm ablichten lassen muß.
    Sie und ich interpretieren sein Gefasel nur falsch, und die Tatsache, daß CDU mal wieder nicht anwesend ist, ebenso. Die christlichen Damen und Herren reißen sich das Herz voller Heimatgefühl aus dem Leib und bleiben fern, weil sie nicht den Hauch eines Anscheins erwecken wollen, einen solchen öffentlichen Termin für Wahlkampf zu mißbrauchen. Sie verstehen jetzt die diffiziele Gedankenakrobatik derer von C ?

  2. Was sich dieser baudezernent bei dieser stadtkassenportal Einweihung leistete, das sollte die Öffentlichkeit zumindest wissen.
    dr. Bonin sprach abwertend über die Teilnahme von Landtagsabgeordneten und Bundestagsabgeordneten.
    Er vermittelte, dass ihre Anwesenheit „nur“ dem Wahlkampf geschuldet sei.
    Bonin scheint nicht in der Lage zu sein zu begreifen, auch Politiker mit Landes- und Bundesmandat haben Bindung zu ihrer Heimatstadt. Den anwesenden war und ist kommunales nicht gleichgültig.
    Übrigens glänzten die CDU-Politiker Boss, Klenner und dr. Krings durch Abwesenheit.

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