Weltkindertag: „Kinderrechte müssen ins Grundgesetz“
CDU/CSU blockieren das Vorhaben

„Wir brauchen stärkere Kinderrechte. Ein wichtiger Schritt dafür wäre die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz.“ Das fordert die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel auch zum diesjährigen Weltkindertag am 20. September. „Kinder haben eigene Rechte. Dazu gehören die Rechte auf Förderung, Bildung, Partizipation, kindgerechte Lebensverhältnisse und gewaltfreies Aufwachsen“, betont Yüksel, die das diesjährige Motto des Weltkindertages als Aufforderung an die Politik verstanden wissen will: „Kindern eine Stimme geben!“

Die SPD will die Wahrnehmung der Rechte von Kindern weiterentwickeln. In der auslaufenden Legislaturperiode konnte es in einer entscheidenden Frage allerdings nicht zur Einigung kommen. „Die Union hat unsere Forderung nach Kinderrechten im Grundgesetz stets abgelehnt“, kritisiert Yüksel den Noch-Koalitionspartner.

Ausdrücklich stimmt Yüksel der Position des Deutschen Kinderhilfswerks zu. Dieses fordert die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz, eine Absenkung des Wahlalters bei Bundestags- und Europawahlen auf 16 Jahre und die Abschaffung des Kooperationsverbotes zwischen Bund und Ländern im allgemeinen Bildungsbereich.

Yüksel ist es besonders wichtig, dass alle Kinder die gleichen Chancen haben: „Der soziale Status der Eltern darf nicht mehr über den Bildungserfolg der Kinder entscheiden. Kostenlose Bildung von der Kita bis zur Uni und zur Meisterausbildung schafft Chancengleichheit, verbessert die Bildungs- und Integrationsmöglichkeiten und beugt Armut vor.“

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