Roselinde (Rosi) und Emil Knour feierten Diamantene Hochzeit

Dank an Hiltrud und Wilfried Küffner für den Bericht und das Foto

Am letzten Sonntag im August feierten Emil (86) und Roselinde Knour (81) ihre Diamantene Hochzeit im engsten Familienkreis. Standesamtlich heirateten sie am 27. August 1957, kirchlich in St. Laurentius am 12. November gleichen Jahres.

Emil und Rosi lernten sich beim Rheydter-Leichtathletik-Club (RLC) in Mülfort kennen, wo sie sich sportlich betätigten.

Inzwischen leben beide ziemlich zurückgezogen auf der Kamphausener Höhe, Roselinde macht die Hausarbeit, von Emil unterstützt – wie häufig üblich bei älteren Paaren. Darüber hinaus ist Emil im sehr gepflegten Ziergarten des Anwesens tätig. Dort hat er immer den Burgturm bei sich, als Bronze-Nachbildung der Künstlerin Renate Fellner. Er steht auf seinem Brunnen mit Odenkirchener Mühlsteinen.

Tochter Yvonne wurde 1963 geboren. Zwei Enkelkinder und ein Urenkel haben sie zu Groß- bzw. Urgroßeltern gemacht.

Rund 50 Jahre führten Emil und Roselinde ihr Sportgeschäft auf der Burgfreiheit 71, zugleich war dieses auch die Anlaufstelle des Heimatvereins, dessen langjähriger Vorsitzender, heute Ehrenvorsitzender, er war. Das Odenkirchener Urgestein bewirkte viel für den Stadtteil, die Renovierung und Einrichtung des Burgturms mit der „guten Stube“ und des Heimatverein-Archivs und Pflege dessen, großer Martinszug, Bahnhofsjubiläum, Okuhom – nur um einige Aktivitäten zu nennen. Der Karnevalsfreund war zudem Vorsitzender und Sitzungspräsident von Ruet-Wiss-Okerke und Präsident des MKV – und er „rief die Burggrafen ins Leben“. Emil war 1994 der 25. Burggraf. Als Liedermacher, Komponist und Texter schrieb Emil 105 Lieder, die er meist auch selbst vortrug. Seine Auszeichnungen und Orden sind kaum zu zählen.

Er war ebenso politisch aktiv, aber nicht partei-versessen. Der Draht zu politisch Andersdenkenden riss nie ab. Wer erinnert sich nicht gerne an die HVO-Neujahrsempfänge in der Burggrafenhalle, besonders zu der Zeit von Bezirksvorsteher Bernhard Spellerberg. Da „rappelte“ es mitunter, weil Emil sich auch dadurch auszeichnete, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Für ihn galt: „Odenkirchen zuerst“!

Aber all’ sein zeitaufwendiges Engagement war nur möglich, weil Emil stets die Unterstützung seiner Frau Rosi hatte und sie ihm im Geschäft viel Arbeit abnahm und immer präsent war.

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