Verbeult – verschlafen – durchgehalten

Am 16. Oktober 2017 stellte Dr. Albert Damblon in der St. Michael-Kirche in Holt sein neues Buch vor.

Gemeindereferent Christoph Habrich von der GdG St. Benedikt begrüßte die zahlreich erschienenen Besucher, wobei es ihn besonders freute, denn manche Messen sind nicht so gut besucht. Es war ihm eine besondere Ehre, dass der „alte Mann“, so bezeichnet sich Damblon selbst seit dem 70. Geburtstag, sein neues Werk dort vorstellte. Dieses Buch handelt typisch von Kultur, Bildern, Gebäuden und Musik. Weiter ist typisch, dass die Ökumene hier sehr stark integriert ist.

Typisch ist weiterhin, wenn man auf die letzte Seit schaut, dass dort nur ein kurzer Lebenslauf von Damblon verzeichnet ist.

Ganz besonders begrüßte er den evangelischen Pfarrer Peter Grotepaß, der in dieses Buch einführte.

Dieser freute sich, dass er das Buch vorstellen durfte. Es schildert das Alltägliche und ist überaus ein charmantes Buch. Als er den Titel gelesen hatte, kamen viele Fragezeichen, aber der Titel machte neugierig. In dem Buch befinden sich 38 Kapitel, die sehr gut lesbar und kurzweilig sind.

Grotepaß fragte sich, kommt denn in der Bibel die 38 vor, was mit ja zu beantworten war, denn Jesus heilte einen Gelähmten, der 38 Jahre krank war. Jedes der 38 Kapital ist eine Befreiungsgeschichte. Nach jedem Kapitel kann man sagen, so ist es. Auch bei schwierigen Kapiteln steht immer eine Erklärung dabei.

Den biographischen Teil hat Damblon etwas kürzer gehalten, dafür das kirchliche umfangreicher. Zur Barmherzigkeit erzählte Grotepaß eine Geschichte aus dem Leben von Damblon. Als dieser Messdiener war, kam ein Priester vertretungsweise in die Kirche, um eine Messe zu lesen. Dieser trug einen Trauring an seiner rechten Hand, was ihn sehr verwunderte, denn ein katholischer Priester kann doch nicht heiraten. Später stellte sich heraus, dass dieser Priester erst evangelisch und verheiratet war und später katholisch wurde.

Das Ende des 2. Kapitels hat Damblon dem barmherzigen Samariter gewidmet, denn aus Pflicht kann auch Barmherzigkeit werden.

Auch zur Ökumene erzählte Grotepaß eine kleine Geschichte. Eine gemischte Reisegruppe (evangelische und katholische) fuhren nach Rom und wurden dort von dem Prälaten empfangen. Dieser erzählte nur von Gesetzen usw. Die Gruppe langweilte und ärgerte sich, bis eine Person das Wort ergriff und erzählte, weil seine Tochter einen evangelischen geheiratet habe, könne man nicht zusammen zum Abendmahl gehen. Dieser Hilferuf weckte den Prälaten auf und dieser meinte, man soll mit Gott sprechen und dieser wird schon den richtigen Weg weisen.

Auch ist in diesem Buch eine ökumenische Litanei eingebracht, die zwar kritisch aber auch tröstend ist. Grotepaß wünscht sich, einmal mit Damblon eine Messe zu feiern und diese Litanei zusammen zu beten.

Zu guter Letzt ergriff Albert Damblon das Wort und las 3 Kapitel seines Buches vor und zwar die Geschichte der Tränen, eine ökumenische Geschichte sowie Schlaf gut mit Bruder Martinus.

Alle Besucher waren von diesen Texten hingerissen und dankten Damblon mit einem starken Applaus.

Zwischen den einzelnen Moderatoren spielte Heinz-Josef Fröschen. Zuerst das Lied „Wer nur den lieben Gott lässt walten“, dann eine eigene Komposition und zum Schluss den „Marche Romaine.

Das Buch ist im Echter Verlag, Würzburg erschienen (www.echter.de)
ISBN 978-3-429-04394-0

Print Friendly, PDF & Email

Kommentar hinterlassen zu "Verbeult – verschlafen – durchgehalten"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*