En Weckroth wo‘ed wi’er Platt jekallt

Norbert Degen

Am 12. Oktober fand im Hause Frambach der 24. Plattdeutsche Abend des Wickrather Heimat- und Verkehrsverein statt.

Pünktlich 19:00 Uhr eröffneten die Heimatdichter und -sänger Norbert Degen und Kurt Eitel die Veranstaltung mit ihrem Song: „Werr kalle Platt, dat es vörr os so wie Musik, do wöd op ens so Häz so wiet. Werr kalle Platt, dat send vörr os de schönste Töön. Esch hü-er so Mam on och dä alde Schmitze Jröön.“

Norbert Degen und Kurt Eitel hatten auch die Organisation und Leitung der Veranstaltung übernommen, da die Initiatorin Irmgard Bautz wegen Trauerfall ausgefallen war.

Brigitte Schröders hatte ihre lustigen Vorträge „E schleit Ooremmo-at“, „Halb so schlemm“ und „Derr Stohl“ in ihrem Gepäck, wobei die Gäste schnell in Stimmung kamen.

Kurt Eitel berichtete über verschiedene Gegebenheiten wie „Schleit hüre kann se joot“, „Rentnerberatung“ und “So jett jütt et“.

Renate Irmen erzählte ihre Zusammentreffen mit „Dä Computer“. Es gab viele Verwechslungsfehler und sie erfuhr, dass ein Virus nicht unbedingt ein gesundheitliches Problem mit sich bringen muss. Weiterhin erzählte sie vom „Urlaub“ und „Je länger, desto liever“

Vor sieben Jahren sangen Norbert Degen und sein Enkel Conner schon mal das Lied von „Oma Schlomm“. Heute war es stimmlich neu, da Conner im Stimmbruch ist. Die Gäste spendeten herzlichen Applaus.

Anni Kopp erzählte humorvoll wahre Gegebenheiten aus dem alten Wickrath „Jedder kick met angere Oore“ und „So wo-ar et“.

Käthi Herberts hatte ihren Vorträgen wieder den Titel „Bonk dureen“ gegeben und erzählte meist Tatsachen aus dem Wickrather Alltag. U. a. bemängelte sie, zurecht, dass die Quadtstr. von vielen Autofahrern missbraucht wird, obwohl hier Fußgängerzone ist und die arme Mutter Ey sich das alles mit anschauen muss.

Norbert Degen und Kurt Eitel hatten noch ein Lied zum Erntedank mitgebracht.

Uli Mones bedankte sich bei den Akteuren und bemängelte, dass es der heutigen Jugend leider verwehrt wird, Platt zu sprechen.

Mit dem gemeinsamen „E Liedsche von Weckre“ von Käthi Herberts ging ein lustiger Abend zu Ende.

Am Ende wurde für den Förderverein für krebskranke Kinder 400,00 € gesammelt, wo das HuVV Mitglied und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes Marlene Merhar Vorsitzende ist.

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