Orden des Jahres wurden vorgestellt

Text: Marlene Katz

Franz Dierk Meurers, Vorstand der Volksbank Mönchengladbach, begrüßte die anwesenden Gäste, ganz besonders den Ex-Prinz Norbert, der leider ohne seine Barbara, die aus beruflichen Gründen verhindert war, das Prinzenpaar in Lauerstellung Guido und Verena, den MKV-Boss Bernd Gothe und seinen Stellvertreter Dr. Markus Hardenack, den Vorstand des Alten Zeughauses sowie die Presse. Er blickte noch einmal zurück auf die abgelaufene Session zurück und freute sich, dass der Orden des Jahres zum 22. Mal im Hause der Volksbank vergeben wurde, also somit ein kleines Jubiläum.

Meurers ordnete die jetzige Zeit als „Hybrid-Zeit, also zwischen Schützenzeit, Herbst und Karneval ein. Er bezeichnete das Brauchtum als Tradition und hierfür setzt sich das Alte Zeughaus in vielfacher Weise ein. In Bezug auf die eingereichten Orden führte er an, dass in den Gesellschaften viele Gedanken zum Sessionsmotto verwirklicht wurden und dass die Jury sich für den besten entschieden habe.

Auch Hans Brüggen, 2. Vorsitzender des Alten Zeughauses, ließ die letzte Session noch einmal Revue passieren und bescheinigte dem Ex-Prinzenpaar eine hervorragende Session. Auch wünschte er dem designierten Prinzenpaar einen guten Start bei der Proklamation und eine wunderschöne Session.

Dann ergriff Dietmar Wirt, Vorsitzender des Alten Zeughauses, das Wort und teilte mit, dass 20 Gesellschaften ihre Orden zur Prämierung eingereicht haben und jeder einzelne ein Unikat sei.

In eigener Sache teilte er den Anwesenden mit, dass die Erweiterung im Alten Zeughaus leider nicht verwirklicht werden könne, da die Auflagen der Stadt zu groß seien und das auch finanziell nicht möglich sei. Er bat die anwesenden Mitglieder der Gesellschaften, evtl. eine Fördermitgliedschaft für das Alte Zeughaus zu übernehmen, da dieses auf jeden Cent angewiesen ist.

Dann begann die Vorstellung der 10 besten Orden, zu denen jede Gesellschaft eine kurze Erklärung über die Darstellung abgegeben hatte. Alle 20 Orden wurden im Vorfeld von der Jury, bestehend aus Bernd Gothe, Bärbel Lenz, Denisa Richters, Hans Brüggen und Elvira Wirt, nach folgenden Kriterien bewertet: Aktualität, Zeit- und Stadtgeschichte, Witz und Humor, grafische Gestaltung und Ausstattung sowie Umsetzung des Sessionsmottos. Sie bewerteten die einzelnen Kriterien mit 0 bis 10 Punkten.

Die Auswertung ergab folgendes Ergebnis:

  • 10. Platz: Immer Lustig Holt (138 Punkte) und Poether Pothäepel (138)
  • 9. Platz: De Leckere Jecke (143)
  • 8. Platz: Gelb-Blaue Funken (Garde des OB) (155)
  • 7. Platz: Kreuzherren Wickrath (157)
  • 6. Platz: Schwarz Gold Rheydt (160)
  • 5. Platz Rheer Mutzeköpp (160)
  • 4. Platz: Ruet-Wiss Okerke (161)
  • 3. Platz: Wenkbülle (162)
  • 2. Platz: Blau-Weiß Eisenbahner (168)
  • 1. Platz: Rheybach (171)

Die ersten drei Preisträger konnten sich über ein von der Volksbank gestiftetes Preisgeld in Höhe von 555 Euro bzw. 333 Euro und 111 Euro freuen.

Ex-Prinz Norbert sah noch einmal auf die vergangene Session zurück. Für ihn war es sehr emotional, am 11.11. noch einmal mit den Garden zum Kapuzinerplatz zu ziehen. Aber jeder Prinz weiß, dass diese Regentschaft nur auf Zeit ist. Er wünschte dem neuen Prinzenpaar viel Vergnügen für die kommende Zeit.

Das designierte Prinzenpaar Guido und Verena gratulierte der Volksbank und dem Alten Zeughaus für die 2 x 11 Jahre Orden des Jahres. Er hatte sehr schöne Orden bei der Vorstellung der einzelnen gesehen und weiß mittlerweile auch, wie viel Arbeit dahinter steckt. Auch sie haben sich viele Gedanken über das Motto gemacht, aber sie hatten eine große Hilfe in Bernd Gothe, der sie in jeder Weise unterstützte.

Bernd Gothe ergriff noch einmal das Wort und erzählte von seinem Ordensschatz. Vor allen Dingen freute es ihn, dass er von einem Bekannten einen Orden aus dem Jahre 1904 erhalten habe, der noch aus Kupfer bestand. Auch ging er noch einmal auf das letzte Motto ein „Gladbach umarmt die Welt“. Er erzählte eine Anekdote, als er, wie jeden Morgen, auf dem Friedhof in Odenkirchen spazieren ging. Eine ältere Frau bat ihn, sie doch einmal zu umarmen, da sie vor einigen Wochen ihren Mann und am Tag vorher ihren Hund verloren habe. Das war für Gothe ein ergreifender Moment, den er immer und immer wieder erzählt.

Zum Abschluss des Abends lud Franz Dierk Meurers die Gäste zu einem Imbiss und diversen Getränken ein.

Es war wie immer ein gelungener und von Markus Schmitz (Marketing der VB) gut organisierter Abend.

 

 

 

 

 

 

 

 

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