Mitarbeiter der „GE Grid Solutions“ kämpfen um Arbeitsplätze
Politiker stehen an ihrer Seite

Kampf um Arbeitsplätze

Bei denkbar schlechtem Wetter demonstrierten immerhin ca. 200 Beschäftigte und Unterstützer vor dem Werk an der Rheinstraße in Mönchengladbach. Aufgerufen hatten Betriebsrat und Gewerkschaft die Mitarbeiter, ca. 370 Arbeitsplätze sollen abgebaut werden.
Und das, obwohl bekanntermaßen die Gewinne sprudeln.

 

Politiker aller Parteien aus Mönchengladbach, aus dem Land und vom Bund waren gekommen.
Gülistan Yüksel, (SPD) MdB aus Mönchengladbach und Bürgermeister Michael Schroeren (CDU) sprachen den Demonstanten Mut zu und diese wußten sie an ihrer Seite.

Bereits gestern hatte der Stadtrat in seiner Sitzung (20. Dezember) einstimmig eine Resolution zum Erhalt der Arbeitsplätze des von der Schließung bedrohten Mönchengladbacher Transformatoren-Werks „GE Grid Solutions“ beschlossen.

Im Wortlaut heißt es darin: „Der Rat der Stadt Mönchengladbach bedauert, dass der Konzern General Electric sein Werk ‚GE Grid Solutions‘ in Mönchengladbach 2019 schließen will. Gerade angesichts laut Unternehmensauskunft gut gefüllter Auftragsbücher und einer profitablen Fertigung am Standort sowie seiner langen Historie ist dieser Schritt zutiefst unverständlich. Der Rat der Stadt Mönchengladbach steht hinter den rund 370 Beschäftigten des Werkes und sorgt sich mit ihnen um die Zukunft ihrer Arbeitsplätze und die Zukunft ihrer Familien. Er sieht sich selbst , die Landesregierung sowie die städtische Verwaltung in der Pflicht, sich für den Erhalt der Arbeitsplätze am Standort Mönchengladbach einzusetzen“.

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