Rat beschließt Eigenbetrieb Gebäudemanagement Mönchengladbach

v.l. Stefan Greß; Copyright: Picturemakers GmbH und Hanns-Joachim Schmitz, Copyright: Hanns-Joachim Schmitz

Der Rat der Stadt Mönchengladbach hat in der Sitzung am 20. Dezember die Gründung des Eigenbetriebs Gebäudemanagement Mönchengladbach (GMMG) beschlossen. Mit dem neuen Betrieb werden alle gebäudewirtschaftlichen Aufgabenstellungen der Stadt in einem Betrieb zusammengefasst. Die Aufgaben des bisherigen Eigenbetriebes Gebäudereinigung (GSM) und die Aufgaben des Fachbereiches 65 (Gebäudemanagement) bilden die Kernaufgaben des neuen Betriebes.

„Mit dem neuen Betrieb verfolgen wir das Ziel, gebäudewirtschaftliche Strukturen zu optimieren um damit die Herausforderungen der Zukunft, unter anderem mit dem Programm Gute Schule 2020 sowie den beiden Paketen des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes in Höhe von etwa 60 Millionen Euro zielorientiert und wirtschaftlich abzuarbeiten zu können“, so Dr. Gregor Bonin, Beigeordneter Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt.

In der Ratssitzung wurde gleichzeitig Stefan Greß als Betriebsleiter sowie Katja Becker als stellvertretende Betriebsleitung und Abteilungsleiterin des kaufmännischen Gebäudemanagements bestellt. Stefan Greß ist 57 Jahre alt und studierter Diplomingenieur der Fachrichtung Architektur. Ihn zeichnet seine langjährige Erfahrung in der öffentlichen Bauverwaltung verschiedener Kommunen und auf Landeseben aus, in der er auch bereits in leitenden Funktionen tätig war.

Als kaufmännische Leiterin wird Katja Becker, 38 Jahre alt, Stefan Greß unterstützen. Katja Becker hat Immobilien- und Facilitymanagement studiert und ist bei der Stadt Mönchengladbach bereits seit 2013 tätig.

Mit der Gründung des Eigenbetriebs endet auch die Dienstzeit von Hanns-Joachim Schmitz, der bisher erfolgreich den städtischen Reinigungsbetrieb geleitet hat. Hanns-Joachim Schmitz hat 31 Jahre für die Stadt Mönchengladbach gearbeitet und seinen Ruhestand noch um einige Monate hinausgezögert, um den Übergang der GSM in den neuen Betrieb positiv mit zu begleiten.

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3 Kommentare zu "Rat beschließt Eigenbetrieb Gebäudemanagement Mönchengladbach"

  1. Interessant wäre auch zu erfahren, wo das Geld aus „Gute Schule 2020“ aus diesem Jahr verblieben sind.
    Zu hören ist, es wurde in die Planung des neuen Rathauses gesteckt? Würde mich nicht wirklich wundern. Es sollte ja den Schulen zugute kommen.
    Aber das Baudezernat unter Dr. Bonin kennt wohl genug Winkelzüge, wie Geld auch zweckentfremdet genutzt werden kann. Alles eine Frage der richtig gesetzten Argumente und Begründungen. Wenn man (angeblich) keine Möglichkeit hat, die Schulen zu sanieren (Personal), wird es eben in persönliche Lieblingsprojekte gesteckt. Natürlich alles zugunsten MG+ usw.. Dr. Schlegelmilch mit seiner CDU-Fraktion läßt grüßen.

    • Die Frage nach den Geldern für „Gute Schule“ ist leider dies Jahr nicht so einfach zu beantworten. Formal gehen sie zu 100% in die Schulen. Aber lassen sie es mich am Beispiel des Vorjahres klar machen. Da gingen die Gelder „natürlich“ formal richtig auch nur in die Schulen.

      ABER im letzten Jahr konnte im Haushalt abgelesen werden, welche Maßnahmen im Bereich Schule schon geplant waren, entweder über die Schulpauschale finanziert oder über das „KommInvestG“ (Kommunales Förderprogramm etwas vergleichbar mit dem Konjunkturpaket II).

      Diese Maßnahmen wurden dann plötzlich eben durch „Gute Schule“ finanziert und die so freiwerdenden Gelder gingen in andere Maßnahmen. Es floß also niX zusätzlich in die Schulen, was ja aber der Sinn war. Es wurde zugunsten anderer „wichtiger“ Dinge Gelder Verschoben.

      Nur dies Verschieben läßt sich dies Jahr nicht mehr so nachweisen. Fakt ist aber – und da haben sie recht – das Geld für „Gute Schule“ kommt nicht als zusätzliches Geld bei den Schulen an. Formal aber halt alles ok 🙁

  2. Da ja bei solchen Ausgliederungen immer mit der höhren Effektivität aargumentiert wird, soll nicht unerwähnt bleiben, dass rund 829.000 Euro mehr in diese Ausgliederung fließen als in den Ausgegliederten städtischen Bereich bisher geflossen sind. Davon etwa 825.000 Euro für die Ausfinanzierung des Stellenplan.

    Mit diesem zusätzlichen Geld hätte der Fachbereich sicher auch anders arbeiten können. Also wird ein späterer Vergleich schwer, ob die Ausgliederung wirklich Effektiver ist 🙁

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