Proklamation des 49. Burggrafen Horst Imdahl

Seit 1969 wird bei der „Historischen KG von 1883 Ruet-Wiss-Okerke-Burggrafegesellschaft“ in jedem Jahr eine Persönlichkeit zum Burggrafen ernannt, der sich um das Brauchtum und Odenkirchen verdient gemacht hat. In diesem Jahr fiel die Wahl durch die bisherigen Burggrafen auf Horst Imdahl. Seine Verdienste werden später (anderer Bericht) in der Laudatio von Dr. Markus Hardenack wiedergegeben.

Dr. Helmut Deden, Vorsitzender und Präsident der Gesellschaft, begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste und natürlich den 1. Bürger unserer Stadt, Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners. Auch das Prinzenpaar Guido und Niersia Verena mit Hofmarschall Klaus Werthmann, den Adjutanten Dieter Lichtenhahn und Dirk Weise sowie das Kinderprinzenpaar Yannick und Annika mit Hofmarschall Hajo Hering und Vorjahreskinderprinz, Adjutant Cedric.

Dann wurden die anwesenden 11 Burggrafen von der Burggrafengarde auf die Bühne geleitet und den Gästen namentlich noch einmal vorgestellt.

Den Auftakt der Proklamation machte eine junge Sängerin Laura. Da die Musik bei ihrem Auftritt noch nicht bereit war, sang sie zusammen mit den Besuchern das Lied „wenn am Himmel de Stääne danze“ und zwar acapella. Dann klappte es auch mit der Musik und sie trug viele kölsche Lieder vor, die vom Publikum kräftig mitgesungen wurden.

 

Dann wurde es feierlich. Dr. Markus Hardenack ging ans Rednerpult und begann seine faszinierende Rede. Er hatte sich im Vorfeld mit Gabi Imdahl und den drei Kindern getroffen und so einiges erfahren, was sonst nicht nach außen getragen wird.

Dann bat Deden den Oberbürgermeister und Horst Imdahl auf die Bühne, um die Proklamation vorzunehmen. Der OB vergewisserte sich noch einmal, ob das Zeremonialschwert auch frisch geschliffen sei. Denn dann gibt es nur glatte Schnitte und die verheilen sehr gut.

Weiter sind genügend Ärzte im Raum, die notfalls helfen könnten. Mit zwei Schlägen, jeweils auf die rechte und linke Schulter, ernannte der OB Horst Imdahl zum 49. Burggraf der Neuzeit.

Im Anschluss erhielt er den Burggrafenorden, den Burggrafenhut (Schlapphut nach Gothe) und die entsprechende Urkunde. Weiter erhielt er für seine Amtszeit einen Degen, der, wie das Zeremonialschwert, von Manfred Sachse gefertigt wurde und für den Schah von Persien bestimmt war.

Auch die Prinzenpaare wurden zur Gratulation auf die Bühne gebeten, überreichten ihre Orden und ein Geschenk an den neuen Burggrafen. Weiter hatten sie als Gastgeschenk ein Lied mitgebracht, das vom Prinzenpaar und Kinderprinzenpaar gemeinsam gesungen wurde.

 

In seiner Dankesrede führte Horst Imdahl an, dass es in der Laudatio viele Passagen gab, die ihm nicht mehr in Erinnerung waren. Sein Schlusssatz von Confucius lautete: Wer viel trinkt, stirbt früher, hat aber doppelt so viel gesehen.

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