Kinderwelten in der Stadtteilbibliothek Rheydt eröffnet

Foto: Stadt Mönchengladbach

Größer, bunter, gemütlicher, digitaler: so präsentiert sich die neuen „Kinderwelten“ in der Stadtteilbibliothek Rheydt. Die 50 Jahre alte Kinderbibliothek im Kartstadthaus hatte es dringend nötig. Denn sie war für die jungen Nutzer viel zu klein geworden, bot wenig Platz zum Lernen oder Schmökern und war technisch nicht auf der Höhe der Zeit.

Jetzt kann die Stadt Mönchengladbach den Kindern einen sehr viel attraktiveren Raum bieten. Vom Land Nordrhein-Westfalen großzügig gefördert, wurde die Kinderbibliothek in Rheydt völlig neu konzipiert und umgestaltet. Die Gesamtkosten von 152.000 Euro hat das Land zu 60 Prozent übernommen.

Bei der Eröffnung der Kinderwelten am Montag (29. Januar) konnte Klaus Kaiser, parlamentarischen Staatssekretär des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft, sich selbst ein Bild davon machen, wie gut die Kinderwelten bei den Jungen und Mädchen ankommen. Bei dem Rundgang durch die neugestaltete Bibliothek waren auch Beate Möllers, vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft, Petra Büning von der Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken der Bezirksregierung, Landtagsabgeordneter Jochen Klenner, die Architektinnen Verena Wamser und Birgit Reichert und Schülerinnen und Schüler der OGATA der Grundschule Waisenhausstraße dabei.

Dr. Gert Fischer, Beigeordneter für Bildung, Kultur und Sport, Guido Weyer, Fachbereichsleiter Bibliothek und Archiv, Brigitte Behrendt, Leiterin der Stadtbibliothek und Arno van Rijn, Leiter der Stadtteilbibliothek Rheydt, stellten den Gästen die Kinderwelten vor.

Konsequent an der Lebenswelt der Kinder orientiert, regen die nun mit 400 Quadratmetern Fläche rund doppelt so großen Kinderwelten zum Leben, Lesen, Lernen, Entdecken, Träumen, Spielen, Entspannen und zu gemeinsamen Aktionen an.

Altersgerecht präsentierte Medien in vielen Sprachen, Arbeits- und Leseplätze, multifunktional nutzbare Flächen für bibliothekspädagogische Angebote, ein Werkstattbereich, multimediale Spielmöglichkeiten und eine Elternbibliothek bieten optimale Bedingungen für eine zukunftsfähige Arbeit für und mit Kindern.

Denn weniger die Medien als vielmehr die Menschen stehen heute im Mittelpunkt der Bibliotheksarbeit.
Das erfordert eine weitere Öffnung – zeitlich wie konzeptionell – und Modernisierung der Häuser wie ihrer (technischen) Ausstattung und digitalen Angebote.

Diese Entwicklung unterstützt das Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen seiner Bibliotheksförderung seit Jahren systematisch. Davon profitiert auch die Stadtbibliothek Mönchengladbach regelmäßig.

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