Macht-Posten-Versorgung – die Chance der Basis

Meine erste Reaktion war mit einer Schockstarre vergleichbar.
Ich fühlte mich betrogen, ein Parteiführer hatte mich hinters Licht geführt, ich hatte ihm Glauben geschenkt.
Sie wollten Verantwortung übernehmen für unser Land, er wollte keinesfalls einen Platz am Kabinetts-Tisch der Angela Merkel einnehmen. Vertrauensbruch.
Macht war ihm wichtig, ein Ministerposten, eine gute Versorgung. Was störte ihn sein Geschwätz von gestern.

Die Basis ist nun aufgerufen, sie muß es nun richten, dieses unwürdige GroKo-Gebilde verhindern.
Kann sie ihre einmalige, evtl. unzulässige Chance nutzen?
Ein Gericht wird die Zulässigkeit bestätigen, davon gehe ich aus.
Stoppt Schulz, er kann und sollte Deutschland nirgendwo mehr repräsentieren können.
Nach seinen eigenen Worten ist er nicht der richtige Mann für einen Neuanfang, wie sollte er dann in Krisensituationen seinen Mann stehen können.

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2 Kommentare zu "Macht-Posten-Versorgung – die Chance der Basis"

  1. Claus v. Gemeren | 7. Februar 2018 um 22:17 | Antworten

    „…wie sollte er dann in Krisensituationen seinen Mann stehen können.“ das fragt mg-heute. Mein Problem ist viel eher, wie es gehen kann, mit seinen ausländischen Kollegen. Wie kann es funktionieren, daß ein Mensch, der im eigenen Land gleich doppelt wortbrüchig geworden ist, zuverlässiger Gesprächspartner , mit belastbaren Aussagen und Vereinbarungen im Ausland sein soll. Wer kann ihm vertrauen, wer nicht die Sorge haben, daß das heute gesprochene Wort, morgen nichts mehr gilt. Auch ich hatte bei Schulz das Gefühl, daß er richtig ist für uns. Politisch ist er für mich verbrannt, ebenso wie ein rechtslastiger (Victor Orban’s Besuch) „Heimatbayer“. Wir haben keine Regierung, sondern eine Katastrophe bekommen.

  2. Peter Josef Dickers | 7. Februar 2018 um 21:38 | Antworten

    Basis? Ich bin die Basis, wird Martin Schulz sagen. Seht, was ich erreicht habe. Man wird es glauben. Demokratie ist, was einige darunter verstehen.

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