Haste mal ´nen Euro für Horst?

MG-heute und Photopub beenden an dieser Stelle die Berichterstattung über Horst.
Alle weiteren Informationen unmittelbar auf der offiziellen Horstseite.
Wir wünschen weiterhin viel Erfolg und bedanken uns für die Zusammenarbeit.

Jetzt ist es raus..!

EinEuroEin gemeinsamer Aufruf von MG-HEUTE.DE und Photopub.de!

Trotz vieler freiwilliger Helfer und deren unermüdlichen Einsatz hat das Horst-Festival in diesem Jahr rote Zahlen geschrieben. Da es sich um einen gemeinnützigen Verein handelt, haften die Geschäftsführer Silke Müller und Oliver Leonards mit ihrem privaten Vermögen.

Das kann und will ich als Mönchengladbacher Bürger so nicht hinnehmen.

Das Festival ist kein kommerzielles Unternehmen. Der Verein hat sich seit Jahren uneigennützig für die Stadt Mönchengladbach und die hiesige Kultur eingesetzt. Das Horst-Festival ist weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt geworden. Ca. 12.000 Besucher waren an den 3 Tagen angereist. Es wurden in diesem Jahr 32 Gruppen auf die beiden Bühnen geholt. Ein Festivalticket für alle Tage kostete 16 Euro. Also gerade mal 50 Cent je Gruppe und Besucher!

Wenn ich mir die üblichen Preise für Konzerte ansehe, bezahlt man im Bereich Mönchengladbach für ein Konzert und einen Abend mit einer Gruppe bereits zwischen 10 und 20 Euro. Dabei handelt es sich aber auch nicht um Gruppen, die über den linken Niederrhein hinaus bekannt sind.

Das Horst-Festival hat internationale Künstler nach Mönchengladbach geholt!
Und jetzt soll der Verein auf einem Minus sitzen bleiben?
An den Kosten hat sich die Stadt meines Wissens in keiner Weise beteiligt.
Auch sonst ist keine nennenswerte Unterstützung durch die Stadt Mönchengladbach feststellbar. Ganz im Gegenteil. Die Auflagen sahen z.B. vor, dass nach 22.15 Uhr keine Musik gemacht werden und nach 22:30 Uhr auch  kein Ausschank stattfinden durfte.

Das Horst-Festival bzw. deren Leitung musste seine  Gäste pünktlich „vor die Türe setzen“.

Das Eine-Stadt-Fest hingegen konnte auch nach 24:00 Uhr Gäste verzeichnen!

Schaut man in die Nachbarschaft – so z.B. Viersen – dort fand eine Woche vor Horst das Festival „ Eier mit Speck“ statt. Der Bürgermeister von Viersen hat sich persönlich dafür stark gemacht und schon vor Jahren eine Ausnahmegenehmigung bis 01:00 Uhr erteilt. Dort konnten die Besucher auf Zeltplätzen übernachten und bis in den frühen Morgen feiern.

Hier werden ganz klar unterschiedliche Maßstäbe angelegt. Das ist eine Ungerechtigkeit!

Ich möchte daher ein Spendenkonto einrichten und alle Mönchengladbacher Bürger bitten Solidarität zu zeigen. Wenn sich dies von uns allen so umsetzen lässt, hat das Horst-Festival sogar eine Rücklage für das nächste Jahr gewonnen!

Ein entsprechendes Konto wird in den nächsten Tagen eingerichtet, die Bankverbindung hier veröffentlicht.

Motto: Haste mal ´nen Euro für Horst

Mein Aufruf:

Verbreitet diese Meldung an Freunde, Verwandte und Bekannte. Es liegt  an uns allen, dass eine Veranstaltung wie das Hort-Festival in den kommenden Jahren Fortbestand hat.

An den Bürgermeister der Stadt Mönchengladbach:

M.E. sollte die Stadt ihre Haltung gegenüber gemeinnützigen Vereinen überdenken.
Mir ist die derzeitige Haushaltslage der Stadt sehr wohl bekannt.
Aber ein Projekt kann auch anderweitig – Verlängerung der Veranstaltungszeiten, besseres Platzangebot etc.  – gefördert werden. Für die Zukunft sollte sich die Führung dieser Stadt ernsthaft Gedanken machen. Die Eintrittskarten für das Museum Abteiberg werden mit horrenden Summen jährlich subventioniert. Warum müssen  ausgerechnet beim Horst-Festival Abstriche gemacht werden?

Das Festival ist für die Jugendlichen und Junggebliebenen dieser Stadt gedacht. Warum erfährt es von offizieller Seite so wenig Unterstützung?

Nachtrag vom 22.08.2013

Die Einrichtung eines Spendenkontos scheint ein paar Tage in Anspruch zu nehmen. Wir bitten um ein wenig Geduld. Die Kontonummer wird bei Verfügbarkeit veröffentlicht!
Trotzdem sollte der Aufruf weiter geteilt werden! Ziel ist und bleibt die Unterstützung des HORST Musik- und Kulturförderung e.V.

Wir bedanken uns hier bereits für die positiven Rückmeldungen und glauben fest an den Erfolg!

MG-heute und Photopub beenden an dieser Stelle die Berichterstattung über Horst.
Alle weiteren Informationen unmittelbar auf der offiziellen Horstseite.
Wir wünschen weiterhin viel Erfolg und bedanken uns für die Zusammenarbeit.

 

17 Kommentare zu "Haste mal ´nen Euro für Horst?"

  1. Unterstützt lieber Kindergärten die schließen, Schwimmbäder die schließen oder jeden Sportverein eurer Wahl denn die Jugend ist unsere Zukunft, und unsere Zukunft sieht nicht rosig aus….

  2. Vielleicht solltest du erstmal selber so ein Festival auf die Beine stellen, bevor du Leute an den Pranger stellst, die das unentgeltlich tun.
    Ein Festival ist eine riesige Hausnummer, die sowohl massig Zeit als auch Geld in Anspruch nimmt.
    Zusätzlich entstehen nun automatisch mehr Kosten durch neue Auflagen, die aufgrund der Misere bei der Loveparade in Duisburg entstanden sind, also könntest du eher in Richtung der Loveparade Veranstalter schießen, denn die haben das verursacht.
    Niemand, der nicht selber schonmal an der Entstehung eines Festivals in der Größenordnung beteiligt war, sollte sich ein Urteil über das „Wirtschaften oder Misswirtschaften“ anderer erlauben, die (und ich kann es nur NOCHMAL betonen) „Ihren Arsch hinhalten und unentgeltlich dafür sorgen, dass andere Spaß haben können“!!!

  3. Hallo Uwe,

    wenn Du die Sache ein bisschen verfolgt hättest, wüsstest Du, dass die Kosten für Gagen im Vgl. zu den letzten Jahren NICHT gestiegen sind.

    Des Weiteren weiß ich sicher, dass ALLE Parties die in Verbindung mit dem Horst Festival gestanden haben, einen Großteil ihrer Einnahme bereits gespendet haben.

    Natürlich ist das Risiko jedem bewusst, man sollte sich nur die Frage stellen, inwieweit man die hervorragende Arbeit, die alle im Orgateam (ehrenamtlich!!!) leisten, mittragen möchte.
    Die Jungs und Mädels reißen sich in Ihrer Freizeit den A**** für etwas auf, wovon wir alle gerne profitieren, daher finde ich einen Crowdfunding-Ansatz bei einem solchen Projekt durchaus nachvollziehbar und werde das defintiv unterstützen.

  4. Die Veranstalter machen sich so viele Gedanken und Mühe etwas für die Jugendlichen der Stadt auf die Beine zu stellen und dann soll das Festival nicht mehr statt finden?!?! Fände es super schade!!!! Ich war zwar auch nur am Sonntag da, aber man sieht, dass mit der Zeit auch andere Altersgruppen auf ihre Kosten kommen. Ich fand auch die Ecke für die ganz Kleinen super! Ich werde spenden, denn Hosrt soll weiterhin am Leben bleiben!

  5. Gabriele Körting | 22. August 2013 um 20:37 |

    Die Kritik finde ich durchweg konstruktiv.
    Besser diskutieren, als ein Thema totschweigen.
    Für die Macher vom Horst-Festival sicherlich die eine oder andere Anregung für das nächste Jahr.

    @Kirstin Veuskens:
    und was ist mit Close To Freedom?
    Sind die nicht auch aus der Gegend?

    Irgendwann beginnt die Planung für das nächstes Jahr.
    Dann können sich Interessierte mit Vorschlägen etc.
    sicherlich einbringen und das nächste Festival mit gestalten.

  6. Zum Unterschied: Meine Ausbildung war kostenlos – aber nicht umsonst

  7. Ich möchte an dieser Stelle nicht meine Meinung über das momentane HORST ausbreiten, sondern lieber einen Vorschlag machen:

    Macht ein Benefiz-Konzert mit lokalen Bands und wenn dieses Erfolg hat, bucht diese Bands für das nächste Jahr, wenn es denn nochmal ein HORST geben sollte.

    Es gibt genügend Bands die dies sicherlich umsonst mittragen würden. Man könnte mit dem P42, dem Messajero oder anderen Locations verhandeln und sicherlich auch von diesen einen guten Deal herausschlagen, damit auch ein Großteil der Einnahmen ans HORST fließen könnten.

    Ihr solltet euch auch, statt den Kommentar von Django so abzuschmettern, gerade diese Aussagen mal etwas zu Herzen nehmen. Es ist keine Einzelmeinung und ich höre diese Aussage von vielen Leuten, die regelmäßig zu Gast beim Umsonst&Draußen, City Movement und HORST waren…und es geht dabei nicht um den Kostenfaktor, sondern um die -anscheinend- fehlende Bindung zur lokalen Musikszene. Trotz Supermutant…

    Viel Glück, lieber HORST!

  8. „Da es sich um einen gemeinnützigen Verein handelt, haften die Geschäftsführer Silke Müller und Oliver Leonards mit ihrem privaten Vermögen.“

    Nein, bei einem eingetragenen Verein – egal ob gemeinnützig oder nicht – haftet man nur bei Fehlverhalten mit dem Privatvermögen.

  9. Also ich werde nichts spenden. Fände es auch nicht schlimm wenn es das „Festival“ ab nächstes Jahr nicht mehr gibt.
    Ich war am Sonntag für eine Stunde da und hab mir alles angeschaut. Ich weiß nicht genau woran es liegt, aber ich fands blöd.
    Welche Zielgruppe soll das Horst eigentlich ansprechen? Rocker und Punks? Ich glaube die fühlen sich da nicht so wohl zwischen dem restlichen Publikum.

    Das „Eine-Stadt-Fest“ war zwar noch schlimmer, jedoch hatte es eine bestimmte Zielgruppe: 40+

    • Dass HORST kein reines Musikfestival ist und vor allem sein will, ist doch einleuchtend oder?

      Ich denke, hier soll einfach für jede/n etwas geboten werden, was mMn auch immer sehr toll gelungen ist.

  10. Sorry, aber seien wir mal ehrlich, das diesjährige line-up war beschämend, man sollte den Grundgedanken von HORST mal wieder nach vorne ziehen, anstatt Bands wie kraftklub, oder Künstler wie Cro oder Marteria nach MG zu holen. Bands aus MG und Umgebung, zurück zu umsonst und draußen.

    • Auch sorry, aber die Bezeichnung „umsonst“ hat doch wohl Berechtigung.
      Alle Helfer und das waren nicht gerade wenig, haben das UMSONST getan.
      Zudem war auch eine Band aus MG zugegen, Supermutant.

      • Kirstin Veuskens | 22. August 2013 um 18:07 |

        Na toll, EINE Band aus MG. Aber Kritik kann bei Horst eh keiner vertragen.

    • eIN bECKrathER | 22. August 2013 um 18:02 |

      Habe ich vielleicht das falsche LineUp gelesen?

      • Also ich denke, dass es für ein so qualitativ hochwertiges Festival immernoch relativ viele zumindest regionale Newcomer Bands waren.

        Aus dem Stehgreif fallen mir Folgende ein:
        Close To Freedom
        Supermutant
        Sniffing Glue
        To The Rats And Wolves
        Provinztheater
        Fountains
        December Peals

        Mit Sicherheit habe ich noch ein paar vergessen.

        Mir persönlich ist es lieber, auf dem Festival neue regionale Bands zu entdecken, als schon wieder die alt eingessenen Gruppen zu sehen, die wir alle sowieso schon hundert Mal an jeder Steckdose der Umgebung gesehen haben…

  11. Vincent Wega | 22. August 2013 um 12:11 |

    Sehr gut!!!
    Um es mal plakativ zu machen: Wenn wir 1000 Menschen in MG finden die nur bereit sind 10 Euro zu geben, um eine gute kulturelle Sache fortbestehen zu lassen, könnten wir wenigstens das abgelaufene Jahr „retten“! Zudem setzen wir dann hoffentlich auch ein Zeichen in Richtung der Stadt, dass genau die oben angesprochenen „unterschiedlichen Maßstäbe“ in der Betrachtung und Bewertung verschiedener Veranstaltung vielleicht doch noch einmal überdacht werden und man dem HORST ein sechstes Jahr 2014 ermöglicht, bzw. vielleicht sogar schmackhaft macht. Wann endlich versteht man bei der Stadt, dass genau solche Veranstaltungen Mönchengladbach attraktiv sein lassen!

  12. Dieses Festival muss man unterstützen.

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