FDP wählte ihre neue Spitzenpolitikerin Nicole Finger zur Kandidatin für die OB-Wahl im Mai 2014

Kampfansage der „Bürgerlichen“ – Verstaubte FDP-Doktrin wird wiederbelebt – Wahlkampf pur
MOEN: Einweihungsfeier der neuen Unternehmenszentrale DrekopfBorsigstr. 30
Erwartungsgemäß wurde Nicole Finger, „eine taffe Frau“ der FDP, Dr. Anno Jansen Winkeln bezeichnet sie derart, mit einem Traumergebnis von 98% der abgegebenen Stimmen in der Kaiser-Friedrich-Halle gewählt.

In ihrer Vorstellungsrede vor immerhin 47 FDP-Mitgliedern ließ sie die neue Programmatik der nächsten Zeit deutlich erkennen.
Sie sagt klar und deutlich eine Richtungsänderung voraus, das ist lobenswert ehrlich.
Sie glaubt wie alle FDP´ler an das „Privat vor Staat-Prinzip“, als Beispiel nennt sie die Vermietung der Tiefgarage unter dem Marktplatz Rheydt. Hier möchte die FDP den Betrieb durch eine private Gesellschaft ermöglichen und damit gleichzeitig auch die Gewinne privatisieren, nachdem die Allgemeinheit die Sanierungskosten getragen hat.

 

 

Nicole Finger erlebt in ihrer politischen Zeit in Mönchengladbach zum ersten Mal die Situation, dass es keine stabilen Mehrheitsverhältnisse gibt.

Thema ist auch OB Norbert Bude, er sei nicht nur “vom eigenen politischen Lager“ sondern auch von vielen „bürgerlichen Wählern“ gewählt worden.
Sie hätte deshalb erwartet, dass Bude sich jenseits aller ideologischen Grenzen darum bemüht, eine genehmigungsfähige Mehrheit für den städtischen Haushalt zu erreichen.

Finger lobt und verteidigt ausdrücklich den von ihrem Parteifreund Bernd Kuckels als Kämmerer der Stadt vorlegten Haushaltsplan-Entwurf im September.

Nicht in Ordnung findet sie hingegen die damit verbundene Mitteilung, es würde eine Änderungsliste notwendig sein, die 6. Gesamtschule war noch nicht in den Entwurf eingearbeitet. Die hohen Kosten waren bis dato unbekannt gewesen und hatte wohl alle überrascht.
Diese Überraschung gesteht sie jedoch nicht der gesamten Verwaltung zu, die Dezernenten-Riege lässt die Frontfrau der FDP bei der Zuweisung von Verantwortung außen vor.
Sie schießt sich lieber auf den Oberbürgermeister ein, Wahlkampf pur.

Die Einladungen an die Parteispitzen durch Bude in den Kettensaal des Rheydter Rathauses bezeichnet Finger als „Hinterzimmer-Politik“.

Finger läßt ihre Zuhörer glauben, die Darstellung der Kosten für einen Neubau einer Gesamtschule sei eine Privatvorstellung des Oberbürgermeisters gewesen.
Sie erklärt ausdrücklich nicht, dass andere „Beteiligte“ mit von der Partie waren.

Die Frage ist: warum tat sie das? Was läßt Nicole Finger gerne unausgesprochen?

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