„Soziale Verantwortung des Sports“ – Joseph S. Blatter im Haus der Erholung

Zu diesem Thema sprach Blatter am Freitag vor geladenen Gästen im Haus der Erholung. Die anschließende Diskussion wurde von dem Arzt und Unternehmer Professor Dr.  Dietrich Groenemeyer moderiert.  „Ich freue mich darauf, mit einem außergewöhnlichen Mann zu sprechen, der gerade im Bereich der Jugendförderung schon seit vielen Jahren erfolgreich am Ball ist“, waren seine Worte vor der Veranstaltung .

Blatter-4Zahlreiche Ehrenamtler und Sportfunktionäre waren der Einladung gefolgt. „Der Abend ist als Dankeschön für die vielen gedacht, die sich in ihrer Freizeit oder beruflich für den Sport einsetzen“, sagt MGMG-Geschäftsführer Peter Schlipköter. Auch Blatter selbst teilt diese Auffassung und verzichtete an diesem Abend auf ein Honorar und Erstattung seiner Kosten.

Professor Jürgen Gramke vom Institute for European Affairs (INEA) hielt die Begrüßungsrede und stimmte das Publikum auf das Thema des Abends ein.

„Wir sind alle gleich, nur nicht gleichgroß“ , so begann Blatter humorvoll seinen Vortrag. Ob er mit dieser Anmerkung wohl auf seine eigene Körpergröße anspielte…?

Joseph S. Blatter hat sich in der Vergangenheit für eine breite Palette humanitärer Projekte eingesetzt. So war er treibende Kraft hinter einer Partnerschaft mit den SOS-Kinderdörfern. Zusammen mit der UNICEF rief er Kampagnen ins Leben, die das Bewusstsein für die Rechte von Kindern schärfen sollten. Im Kampf gegen Doping gehört er dem Stiftungsrat der Welt-Anti-Doping-Agentur an. Bereits seit 16 Jahren ist Blatter FIFA-Präsident. Am kommenden Montag feiert er seinen 78. Geburtstag.

Auch Professor Dr. Groenemeyer ist langjähriger Vorkämpfer für Gesundheitsunterricht und Sport von Kindesbeinen an. Zusammen mit Blatter beleuchtete er die Wichtigkeit des Fussballs zur Förderung von entsprechenden Kinder- und Jugendprojekten.

So war der Abend erwartungsgemäß kein Pro und Contra, vielmehr ein Werben Gleichgesinnter für das wichtige Thema „Soziale Verantwortung des Sports“.

Es bleibt zu hoffen, dass viele Verantwortliche und Funktionäre sich ihrer Verantwortung bewusst sind und kommerzielle Interessen in den Hintergrund stellen können.

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