Nachtaktiv Teil 1: Mit Rock, Pop, Folk durch die Nacht der Nächte

Am 10. Mai ist Kulturnacht in Mönchengladbach. Als kleinen Service und zur Orientierung durch das umfangreiche Programm von nachtatkiv14 gibt’s in den Tagen vor der Kulturnacht kurze Übersichtsartikel, sortiert nach den Sparten: Musik – Literatur – Film – Ausstellungen – Performance/Shows/Theater – Specials. Wir starten mit den ersten musikalischen Highlights. Wie immer bilden Musiker, Ensembles und Bands das stärkste Rückgrat des vielfältigen Programms. Deshalb haben wir auch zwei Musik-Übersichten, aufgeteilt nach den verschiedenen Stilen.
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In diesem Jahr sind die Singer-/Songwriter besonders intensiv vertreten. In der Citykirche geben sie sich sozusagen die Klinke in die Hand: Mit von der Partie sind Simon Wollenberg, Pierre Phil, The Tell Take Hearts und Johannes Gereons.

Die Wurzeln der einst Liedermacher genannten Musiker liegen oft im Folk. Und auch den hört man in der Kulturnacht: In der Stadtteilbibliothek Rheydt reicht die Palette von portugiesischer bis afrikanischer Musik, das Pahlkebad wird von leidenschaftlichem Flamenco und das Graefen&König von Tangoklängen erfüllt.

Auch die Popmusik ist gut dabei: „The Notorious Riviera Brothers“ präsentieren ihren Sixties-orientierten Brit-Pop im Alten Zeughaus, „Sidra“ spielt erstmals unplugged in der Kulturküche, die niederländische Truppe „Nausica“ agiert in „dasbuntehaus“ und am Schillerplatz ist die Indiepop-Band der in Berlin lebenden Mönchengladbacherin Julia A. Noack, die schon einmal mit Bob Dylan jammte, zu hören. Ein toller Geheimtipp ist das junge Duo „Juice of Love“ im EA 71. Wer es etwas härter mag, ist sehr gut im Eickener TIG aufgehoben. Im Café spielt die Punkrockband „Herbst“ und auf der großen Bühne treten sogar direkt zwei Rockbands gleichzeitig auf. Die renommierten „Dead Guitars“ und „Nicoffeine“ bringen ihre unterschiedlichen Stile ebenso auf überraschende Weise zusammen wie die Band ARTWON ARTOWN ARTNOW mit einer Überraschungsband. Klassisch rockig wird es in der Filmfiguren-Ausstellung, wo die Rockstreicher der Musikschule im Becken des alten Berliner Bades aufspielen.

Über Musik gesprochen wird auch, genauer über das Sammeln von Musik und die Arbeit als Disc-Jockey. Im Alten Zeughaus führt Moderator und Musiker Günter vom Dorp lockere Gespräche mit dem Schellackplattensammler Volkmar Hess und das Auflegen von alter Schlagermusik und mit Marwin, der seit vielen Jahren elektronische Musik in der „Nacht“ auflegt und seine Musik auf Festplatte speichert. Alle beide, und auch vom Dorp selbst, der in den 70ern Musik als DJ arbeitete, legen außerdem ein paar Lieblingssongs auf.

Zu all dem und vielem mehr erhält man mit nur einem einzigen Eintrittsbändchen für 10 Euro / ermäßigt 7 Euro Einlass.

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