Mönchengladbach soll sauberer werden
Rat gibt ein Kompetenzzentrum Sauberkeit in Auftrag

GEM wird zum 1. Januar 2016 zu einer hundertprozentigen Stadttochter

GEMMit einem umfangreichen Maßnahmenkatalog hat der Rat grünes Licht für eine Sauberkeitsoffensive gegeben.
Eine Mülleingreiftruppe, neue Standorte für Container, Aufgabe der Papier-Container und Aufstellung der Glas-Container ausschließlich auf Discounter-Parkplätzen oder auf Parkplätzen von Einzelhandelsgeschäften, Steigerung der Bürgerfreundlichkeit durch einheitliche Ansprechpartner sowie Weiterentwicklung des Servicetelefons „Sauberkeit“ – das sind nur einige Aufgaben, die von der Verwaltung laut Ratsbeschluss nach einem CDU/SPD-Antrag umzusetzen sind.

Außerdem soll es zukünftig individualisierte Aufklebeplaketten für Bio- und Papiertonnen (Behälter-Ident-System) wie bereits in anderen Kommunen geben.
Ein effizienterer Mittel- und Personaleinsatz bei der Stadtpflege, maschinelle Wildkrautbeseitigung und fugenschonende Reinigung von Pflasterflächen sowie eine stärkere Reinigung von Pflasterflächen durch den Einsatz einer nicht saugenden Kehrmaschine sind weitere Stichpunkte, die in dem Sofortpaket verankert sind.
Vor allem sollen die Innenstädte im Schichtbetrieb stärker gereinigt werden.

Begleitet werden soll das Sofortpaket zur Sauberkeit in der Stadt durch eine öffentlichkeitswirksame Kampagne durch Stadt und GEM, die zum 1. Januar 2016 wieder zu einer hundertprozentigen Stadttochter wird. Ebenso soll das Problemfeld Sauberkeit in Kindergärten und Schulen stärker thematisiert werden.

Außerdem wurde die Verwaltung in der Ratssitzung beauftragt, die Vorbereitungen für ein „Kompetenzzentrum Sauberkeit“ zu treffen, das ab Januar 2016 an den Start gehen soll. Dabei geht es vor allem darum, die Schnittstellen und Strukturen der jeweils für das Thema zuständigen Einheiten innerhalb der Verwaltung und bei der GEM zu optimieren. Dazu gehören neben der Landschaftspflege und Grünpflege auch die Bereiche Straßenbegleitgrün, Friedhöfe und Straßenunterhaltung sowie die Pflege der stadteigenen Grundstücke.

„Die Sauberkeit ist ein Identikator für das Image unserer Stadt, das das Wohlfühl-Gefühl der Einwohner und Gäste beeinflusst“, heißt es in der Antragsbegründung. Vor dem Hintergrund der Problematik sei es daher notwendig, neue Akzente zu setzen.
(pmg)

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