Fahrradboxen mit Chipfunktion werden am S-Bahn-Haltepunkt Lürripin errichtet

Direkt am S-Bahnhaltepunkt Lürrip werden 20 Fahrradboxen errichtet. Damit erhöhen sich der Komfort und die Sicherheit für Pendler aus dem Umkreis erheblich. Nachdem die Zusage der Kofinanzierung durch den VRR vorliegt, kann nun endlich mit der Realisierung begonnen werden. Der Stadt entstehen Kosten in Höhe von 50.000 Euro. Der Verkehrsverbund Rhein Ruhr (VRR) gibt seinerseits 35.000 Euro.

„Schon 2013 wurde das Projekt begonnen und bereits 2014 hatten wir dafür die notwendigen Gelder zur Verfügung gestellt. Jetzt steht die Errichtung an. Die Boxen verfügen über eine diebstahlsichere, moderne elektronische Steuerung, die vom VRR entwickelt wurde. Im gesamten Gebiet des VRR können Nutzer mit einer Chipkarte Fahrradboxen in Anspruch nehmen. Das ist ein immenser Komfortgewinn für Fahrradfahrer und wird die Attraktivität des S-Bahnhaltepunktes Lürrip weiter steigern“, so Volker Küppers, SPD-Fraktionsvorsitzender in der Bezirksvertretung Ost.
Dazu Frank Eibenberger, CDU-Ratsherr für Lürrip:
„Das ist eine große Attraktivitätssteigerung für Lürrip und den hiesigen Nahverkehr. Die vom VRR in Zusammenarbeit mit der Industrie entwickelte Steuerungstechnik bedeutet für die Kunden einen enormen Zeit- und Komfortgewinn: Zum einen sind die Boxen diebstahlsicherer als herkömmliche Fahrradboxen, zum anderen kann der elektronische Zugangsschlüssel direkt auf das Ticket in Form der elektronischen Chipkarte aufgebracht werden. Der Kunde braucht in der Folge nur noch einen einzigen elektronischen Zugangsschlüssel für die Bus- und Bahnfahrt im VRR sowie die Fahrradbox. Ich freue mich, dass Lürrip hier an der Spitze der Entwicklung in der Region steht.“

SPD-Ratsherr Henning Haupts und städtischer Vertreter im VRR ergänzt: „Die Maßnahme steht im Zusammenhang mit der Verbesserung von Radverkehr und Nahmobilität. Die Verknüpfung verschiedener Verkehrsarten wie Rad und Bahn ist ein wesentlicher Aspekt. Gemeinsam mit dem VRR arbeiten wir Stück für Stück an einer benutzerfreundlichen Infrastruktur.“

„Mittelfristig sind weitere Fahrradboxen an den Bahnstationen im Stadtgebiet geplant, so etwa an den Bahnhöfen Wickrath und Herrath. Geprüft werden zudem die Bahnhöfe Rheindahlen und Genhausen als potenzielle Standorte“, ergänzt Friedhelm Stevens, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Mitglied des Verwaltungsrates des VRR. Die Verwaltung verspricht sich durch die flächendeckende Einführung des elektronischen Managementsystems unter anderem Synergieeffekte aufgrund der stadtweit einheitlichen Verwaltung.

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