Bürgerhaushalt im Norden – Kompetenz der Bürger nutzen

Im Kooperationsver trag haben die Ampelpartner 2009 vereinbart, die
Bürgerbeteiligung auszubauen.
Als ein Instrument soll, beginnend mit einem Stadtbezirk, das Modell Bürgerhaushalt erprobt werden.
Im Jahr 2011 nutzten bereits 65 Kommunen einen Bürgerhaushalt und weitere 107 diskutierten die Einführung. „Im Stadtbezirk Nord gibt es eine große Zahl von kreativen und engagierten Initiativen, zum Beispiel in Hardt, Waldhausen, Westend, Eicken und in der Altstadt. Daher wollen wir den Aufschlag machen und mehr Bürgerbeteiligung ermöglichen“, schlägt der Ortsvereinsvorsitzende, Felix Heinrichs, vor.

Reinhold Schiffers, Bezirksvorsteher Nord, unterstützt die Idee einer stärkeren aktiven
Bürgerbeteiligung entschieden: „Wer die Bürgerinnen und Bürger beteiligt, kann nur
gewinnen. Gerade in einer Zeit der Haushaltskonsolidierung müssen wir gemeinsame
Anstrengungen mit den Menschen in unserer Stadt unternehmen. Bei begrenzten
Mitteln müssen wir im Dialog klären, welche Prioritäten es in unserer Stadt gibt.“

In offenen Gesprächen und Workshops sollen Vorschläge eingebracht und bereits
eingestellte Maßnahmen diskutiert werden. „Wir wollen den Wissensschatz der Bürger
heben und die Kompetenzen mit einbinden, wie es schon in den Stadtteilgesprächen
gut funktioniert “, so Schiffers weiter.

Für die SPD Mönchengladbach Nord, die sich am 02. Februar über die Grenzen und
Möglichkeiten des Bürgerhaushaltes informierte, stehen zwei Ziele im Vordergrund.

„Transparenz und aktive Bürgerbeteiligung rücken damit noch stärker in den Fokus
unserer Politik vor Ort“, erklärt Winfried Kroll, Vorsitzender der SPD-Fraktion in der
Bezirksvertretung Nord.
Bis Mitte des Jahres wollen die Gladbacher Sozialdemokraten weiter beraten und die Diskussion mit den lokalen Akteuren eröffnen.

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