Amadé, das Kammerorchester und die Klaviervirtuosin Khatia Buniatishvili spielten gemeinsam in der Kaiser-Friedrich-Halle

Angekündigt war: „40 Minuten Mozart spielen sie gemeinsam, nach der Pause dann interpretiert die Kammerphilharmonie Haydns Sinfonie Nr. 99.“
Geboten wurden 2 Stunden ganz hervorragender Kammermusik mit Werken von Mozart und Haydn.
Damit hatte der Schirmherr für den Initiativkreis Mönchengladbach, Dr. Andreas Freisfeld, nicht zuviel versprochen.
In seiner Einführungsansprache betonte er, wie erfreut die Mitglieder des Initiativkreises waren, als die Zusage dieser Ausnahme-Pianistin Khatia Buniatishvili eintraf.

Vor einem vollen Haus machte es auch den Musikern sichtlich große Freude, ihr Können zu zeigen.
Frieder Obstfeld, Leiter des Kammerorchesters, brachte die ganze Qualität der Musiker zu Tage. Diese Gruppe aus Einzelkünstlern derart zur Einheit zu formen, das war möglicherweise die wirklich große Leistung des Abends.

Das Konzert für Klavier und Orchester d-Moll KV 466, Allegro, Romanze, Allegro assai, wurde von der attraktiven Khatia Buniatishvili am Flügel mit großem Einfühlungsvermögen vorgetragen, die Harmonie mit dem Orchester war perfekt.
Zu schnell waren die 40 Minuten vorbei.
Nach der Pause ging es mit dem Orchester solo, aber nicht minder vorzüglich mit Mozart und Haydn weiter.
Die Mitglieder von Amadé, sie veranstalten mit den „Sommerlichen Musiktage Soest“ ein eigenes Highlight, demonstrierten mit ihrer ganzen Virtuosität, warum sie zu Recht eine vordere Stelle in der internationalen Musikszene belegen.

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2 Kommentare zu "Amadé, das Kammerorchester und die Klaviervirtuosin Khatia Buniatishvili spielten gemeinsam in der Kaiser-Friedrich-Halle"

  1. Peter Josef Dickers | 21. Januar 2016 um 11:36 | Antworten

    Die „persönliche Einladung“ zum Konzert lautete „Kammerphilharmonie Amadé
    & Khatia Buniatishvili“.
    Daraus war nicht zu entnehmen, dass die georgische Pianistin nur einmal vor der Pause ihren Auftritt hatte, den sie genoss, bei Mozarts Klavierkonzert KV 466 und danach hinter der Bühne verschwand.
    Natürlich erschien sie zum Schluss, um ein besonderes Geschenk der Stadt in Empfang nehmen zu können. Weniger freiwillig ließ sich Frieder Obstfeld, der Dirigent, noch einmal auf die Bühne bitten. War er mit etwas nicht einverstanden gewesen?

  2. Harald Wendler | 20. Januar 2016 um 23:47 | Antworten

    Zeitweise habe ich mich beim Spiel von Frau Buniatishvili schon gefragt, welches Können höher zu bewerten ist, das der Pianistin oder das der Schauspielerin.
    Buniatishvili spielte mit allem was vorhanden ist. Mir gefiel die Pianistin besser.

    An erster Stelle steht für meinen Geschmack die Mannschaftsleistung aus Orchester plus Pianistin.
    Das war großes, leider viel zu kurzes Kino.
    Nur 1 Stück mit Khatia Buniatishvili, eine Frage der Gage?

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