Musik und Tanz überwinden Angst vor dem Fremden
Zweite Ausgabe des Festivals „Musik Mittendrin“

Musikalische und tänzerische Darbietungen aus verschiedenen Kulturen gibt es beim Tagesfestival „Musik Mittendrin“.

Elf Ensembles treten am Samstag, 20. Februar, im TIG (Theater im Gründungshaus), Eickener Straße 88 von 16 – 24 Uhr auf.

Gerade in Anbetracht der vielen Menschen und derer vieler Kulturen, die in jüngster Zeit nach Mönchengladbach gekommen sind, kann das Festival so auch einen gesellschaftlichen Beitrag leisten.
Denn neben dem Titel „Musik Mittendrin“ gibt es noch eine Art Motto, dass das Festival prägt und von der Tanzgruppenleiterin Meggi Krämer stammt: „Es gibt keinen Rassismus, nur die Angst vor dem Fremden. Und Musik und Tanz sind die beste internationale Sprache, um diese Ängste zu überwinden und das Fremde kennenzulernen.“

Innerhalb von Stunden eine Reise machen vom Orient über Afrika nach Spanien und zwischendurch einige Abstecher nach Deutschland zurück? Genau das funktioniert, und zwar beim Festival „Musik Mittendrin“. Insgesamt treten bei dem Festival am Samstag, 20. Februar, von 16 bis 24 Uhr im TIG (Theater im Gründungshaus) elf verschiedene Ensembles mit musikalischen und tänzerischen Darbietungen auf.

Den Anfang macht der Musikverein Raduga. Zum Repertoire gehören deutsch-russische Lieder.

Danach erklingen afrikanische Trommeln bei der Formation Afrika dof fal.

Einen Mix aus Gospels, Balladen, Liebesliedern und vielem mehr gibt es dann vom Gesangsensemble Pray’Sis.

Die Vielfalt griechischer Tänze präsentieren dann Leonidas&Freunde.

Nach einer Pause geht es dann weiter mit dem Vokalensemble Amaryllis, die vor allem mit A Cappella-Gesang begeistern und der Cavaquinhos-Gruppe, die das Publikum nach Portugal einlädt.

Ins Nachbarland Spanien führt uns dann der Flamenco, der von dem Tanzensemble My Flamenco dargeboten wird.

Tänzerisch geht es auch direkt weiter mit Meggi und der Orientalischen Tanzgruppe Raqs Alimah.

Nicht nur zuhören, sondern auch mitmachen ist dann bei Monika Hintsches und Janek Wilholt angesagt.
Ihr Chansonprogramm ist außerdem Training für die Bauchmuskulatur, denn um das ein oder andere Lachen kommt man bestimmt nicht herum.

Die Sängerin Monika Hintsches wird außerdem durch das komplette Programm führen, das seinen Abschluss mit den Tänzern des Team Liveness und dem Ensemble Nouvelle Génération en christ, das Gospel, Traditional und afrikanische Rhythmen zu bieten hat, findet.

Neben der Begeisterung für Musik und Tanz verschiedener Kulturen geht es aber vor allem auch um Begegnung, wie Dr. Thomas Erler, Leiter der Volkshochschule (VHS), die auch Ausrichter des Festivals ist, sagt: „Für viele ist in Sachen Integration alleine der Deutschunterricht an der VHS von Bedeutung, doch gerade andere Menschen kennen zu lernen, sich zu begegnen und auszutauschen, ist genauso eine wichtige Bildung für alle Seiten und hilft dabei.“ Deswegen sind in diesem Jahr die teilnehmenden Gruppen auch dazu eingeladen, Speisen ihrer jeweiligen Kultur mitzubringen und dort anzubieten.

Ein Anliegen ist es allen Beteiligten auch, dass Flüchtlinge herzlich zum Festival eingeladen sind. Dank der Sponsoren, der Stadtsparkasse Mönchengladbach und der NEW (Niederrhein Energie und Wasser) können sie die Veranstaltung auch kostenfrei besuchen.

Karten gibt es für das Festival nur an der Tageskasse für 10 Euro, ermäßigt 7 Euro.

(pmg)

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