Prof. Markus Lüpertz – der “beste Künstler“ aus eigener Sicht besuchte Mönchengladbach

Der Maler und Bildhauer Prof. Markus Lüpertz in der KFH in Mönchengladbach am 9. November 2016

Als erster europäischer Künstler hat er gerade eine Bilder-Ausstellung mit über 100 Bildern in Shanghai eröffnet, ein Sensation .
An Wochenenden gehen dort bis zu 20.000 Menschen täglich ins Museum, daran macht er die hohen Besucherzahlen für seine Ausstellung fest. In Deutschland unvorstellbar.
Bereits vorher hat er in Peking ausgestellt, als eingefleischter Europäer ist er eher skeptisch allem Asiatischen gegenüber. Trotzdem würde er gerne einmal ein halbes Jahr dort arbeiten.

Beim Vorgespräch mit den Medienvertretern beklagte er sich ob des Zustandes seiner Heimatstadt Rheydt:“ Ich war erschüttert was aus meiner Heimatstadt geworden ist“.
In Kürze wird er trotzdem wieder nach Rheydt ziehen, in seine Heimatstadt in der er zehn Jahre lebte, der geborene Böhme Markus Lüpertz.

Lüpertz kommt nach eigener Aussage aus der Tradition des Bohèmes, er kann seinen Mund nicht halten, dass zählt er zu seinem Naturell. Er kleidet sich gerne gut und artikuliert sich darüber, er hat eine Idee wie er zu sein hat. Er verstellt sich nicht, er ist so.

„Malerei ist etwas göttliches, es wird immer gemalt. Aber, sie kann wie alles Göttliche verdämmern. Wir können in eine Situation der „nicht mehr Wahrnehmbarkeit“ kommen.
Weil einfach den Leuten der Intellekt fehlt, wir haben trotz aller Bildungsangeboten eine systematische Verblödung des Intellekts. Die Leute sind so doof, das einem Angst und Bange wird, “ sind ein Beispiel von etlichen seiner abstrakten Ansichten.

Ein köstlicher Erzähler in eigener Sache bot einen unterhaltsamen Abend in der fast ausverkauften Kaiser-Friedrich-Halle.

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