FDP zu Spielplatzschließungen: Schließungen von weiteren 60 Spielplätzen neu thematisieren

„Der Spielplatz an der Scheulenstraße muss erhalten bleiben. Die Spielfläche wird von den Schülerinnen und Schülern der Erich-Kästner Grundschule regelmäßig und mit großer Freude genutzt. Diesen Standort zu schließen halten wir für falsch“ erklärt Karsten Brall, jugendpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion.

Die FDP hat daher bereits einen entsprechenden Änderungsantrag für den Jugendhilfeausschuss vorgelegt. Weiterhin erwartet die FDP, dass die Schließung des Spielplatzes am Holter Jungendzentrum nach den Beratungen in der Bezirksvertretung West von der Verwaltung wieder vom Tisch genommen wird.

„Wir unterstützen die Verwaltung jedoch grundsätzlich in ihrem dargestellten Ansatz, desolate und schlecht frequentierte Spielflächen im Stadtgebiet abzubauen und dafür gut genutzte Spielplätze aufzuwerten und zu Erlebnisspielplätzen umzugestalten – die übrigen vorgeschlagenen Schließungen können wir mittragen“, so Brall weiter.

Auf Grund der nun finanziell sehr gut ausgestatteten mags will die FDP jedoch die HSP-Maßnahme in Bezug auf darüber hinausgehende Schließungen von weiteren 60 Spielplätzen neu thematisieren.

„Die Rahmenbedingungen dieser Maßnahme haben sich seit 2012 entscheidend verändert. Entgegen den damaligen Prognosen wächst die Einwohnerzahl und mit dem Ratsbeschluss zur wachsenden Stadt wollen wir das ja noch verstärken. Da werden weitere Spielplatzschließungen schlecht darstellbar sein“, so Fraktionsvorsitzende Nicole Finger.

Die FDP will deshalb eine andere Schwerpunktbildung zugunsten der Spielplätze im Budget der mags.

„Der Bürger hat eine dicke Steuererhöhung für die Ausstattung der mags schlucken müssen und Spielplatzinstandhaltung ist eine derer Aufgaben.  Hier sind mags und GroKo in der Pflicht “, so Finger.

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