Orden wider den tierischen Ernst in Aachen: MG-Heute ist dabei

Der Bühnnenaufbau ist in vollem Gange; Foto: AKV

26 LKW-Ladungen füllen das Eurogress – verlegte Kabel würden von Aachen bis hinter Düren reichen.

Es ist der wichtigste Abend im Kalender des Aachener Karneval Vereins AKV – ein Abend, dem eine ganzjährige Vorarbeit vorausgeht. Und ein Abend, für den alleine im Eurogress fast eine ganze Woche lang jede Menge Technik aufgebaut und installiert wird.

„Die Planung beginnt eigentlich schon mit Ende der vorherigen Ordensverleihung“, sagt AKV-Vizepräsident Wolfgang Hyrenbach, bei dem im Elferrat alle Fäden zusammen laufen. „Mit allen Beteiligten machen wir eine Manöverkritik, dann folgen Überlegungen zum technischen Konzept für das kommende Jahr“, so Hyrenbach.
In regelmäßigen Abstimmungen mit Veranstaltungstechnikern und Messebauern werden über das Jahr hinweg Gestaltung und Abläufe besprochen, dazu werden Angebote eingeholt und vieles mehr.
Auch Konzepte für den Brandschutz und die Sicherheit der Ehrengäste müssen mit Feuerwehr und Polizei abgestimmt werden.

„Die Organisation ist eine Herausforderung an das ganze Elferratsteam“, so Hyrenbach. „Jeder hat seine Aufgabe, um die er sich eigenverantwortlich kümmert. Eine solche Veranstaltung zu organisieren ist nur im Team möglich, wobei jeder Elferrat, alle Ehrenhüte und Ehrenamtler des AKV eingebunden sind und mitwirken.“

Die heiße Phase beginnt am Wochenende vor der Sitzung, wenn im Eurogress der Aufbau startet.
Alleine 16 LKW-Ladungen Material schafft der WDR als übertragender Fernsehsender ins Eurogress. Dazu gehören Lichttechnik, Beschallungs- und Übertragungstechnik, Dekoration, Arbeitsbühnen, ein Kamerakran und vieles mehr. Die Firma Joy, die für die Ausrüstung des Foyers und des VIP-Bereichs zuständig ist, kommt noch einmal auf 10 LKW-Ladungen. Gearbeitet wird mit Kränen, Seilzügen und schwerem Gerät. Hinzu kommen Anlieferungen der Sponsoren wie Lindt, Lambertz oder Babor, die ihre Präsentationsstände aufbauen und auffüllen.

Zehn Kameras sowie 340 Lampen und Scheinwerfer rücken die Stars ins rechte Licht. Mehr als 40 km Kabel werden verlegt, nämlich 33 km für Beleuchtung und Übertragungstechnik des WDR sowie 7,6 km für die Party im Foyer und die VIP-Party vor dem Brüsselsaal.

Zehn Kameras sowie 340 Lampen und Scheinwerfer hat der WDR im Einsatz, um Auftretende, Ritter und Ehrengäste ins rechte Licht zu rücken. Der Rote Teppich, über den „Ritter“ Gregor Gysi, Wencke Myhre und Co. ins Eurogress schreiten, gehört zu insgesamt 600 m² Teppich, die im Eurogress verlegt werden.
Akkreditiert sind auch fast 60 Journalisten, die über die Festsitzung berichten, darunter viele lokale Medien wie z.B. MG-Heute aus Mönchengladbach, aber auch überregionale wie dpa, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Welt, Süddeutsche, Bild, Bunte und der Deutschlandfunk.

Deutlich schneller als der Aufbau geht übrigens das Aufräumen danach: Wenn im Foyer die After Show Party brummt, beginnt im Europasaal bereits der Abbau der Technik und des Bühnenbilds.

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