Mönchengladbach wünscht keine „Partnerschaft für Demokratie“?
Teil 2

Wie am 10.2.2017 berichtet, hatte die Theo-Hespers-Stiftung die Stadtverwaltung zu einer Interessensbekundung im Rahmen des Bundesförderprogrammes „Partnerschaft für Demokratie“ aufgefordert.
In einem uns vorliegenden E-Mail-Schreiben vom 6.2.2017 an die Vorsitzenden der Parteifraktionen, an die beiden Mönchengladbacher Bundestagsabgeordneten Gülistan Yüksel und Dr. Günter Krings und an den Oberbürgermeister hatte die Theo Hespers Stiftung bereits mögliche Bedenken aufgrund von Personalenpässen und städtischer finanzieller Belastungen insoweit ausgeräumt, als das ein Schreiben der Fachministerin Alternativen aufgezeigt hatte.

Diese Fakten erwähnte Oberbürgermeister Ernst Wilhelm Reiners in der Sitzung des Hauptausschusses im Rathaus Abtei am 8.2.2017 nicht. Hat evtl. niemand der Adressaten diese Mail erhalten?
Auch von den Fraktionsvorsitzenden oder den beiden Bundestagsabgeordneten gibt es bis dato keinerlei öffentliche Erklärung zu diesem Vorgang. Offen ist der tatsächliche Grund für diese verheimlichende Gangart von Politik und Verwaltung. Spekulationen werden damit Tür und Tor geöffnet.

1 Kommentar zu "Mönchengladbach wünscht keine „Partnerschaft für Demokratie“?
Teil 2"

  1. Andreas Pickert | 14. Februar 2017 um 16:20 | Antworten

    Sehr geehrter Herr Wendler,
    zu Ihrem Artikel gehört einiges weitere ebenso. Wurde der OB durch den Verhandlungspartner des Herrn Schiffers von der SPD überhaupt oder richtig informiert?
    Ich denke nicht. Die CDU hat dieses dümmliche Dilemma verursacht, Herr Krings sollte deshalb intervenieren und diesen Kulturbesessenen in die Schranken weisen.
    Übrigens waren die SPD-Dezernenten Frau Schall und Herr Engel für die Abgabe der Stellungnahme, wo Herr Kuckels steht ist mir nicht bekannt.

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