Bundestag zeigt rote Hände gegen Kindersoldaten

Dr. Günter Krings gab heute seinen Händeabdruck bei der „Aktion Rote Hand“ der Kinderkommission des Deutschen Bundestages. Mit der Aktion soll – wie auch in den letzten Jahren – ein Zeichen gesetzt werden gegen den Einsatz von Kindersoldaten.

Die rote Hand steht dabei für das „Nein“ zur Rekrutierung und zum Einsatz von Kindersoldaten. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind weltweit immer noch 250.000 Kindersoldaten in mindestens 20 Ländern in Afrika, Asien und Lateinamerika als Kämpfer, Träger, Nachrichtenübermittler oder Spione im Einsatz und damit tödlichen Gefahren ausgesetzt.

Neben seinem Händeabdruck nutzte Dr. Günter Krings die Möglichkeit, auch die 78 roten Hände von Schülerinnen und Schülern der 8. Klasse des Hugo-Junkers-Gymnasiums in Mönchengladbach zu übergeben, die sich ebenfalls gegen den Missbrauch ihrer Altersgenossen stark machen.

„Ich freue mich, über die Unterstützung aus meiner Heimat,“ sagte Günter Krings. „Vieles von dem, was wir in Deutschland für selbstverständlich halten, muss für Kinder in anderen Ländern erst noch durchgesetzt werden. Beim Thema „Kinderrechte“ gibt es daher noch viel zu tun.“

Die roten Hände werden gesammelt an die UN-Sonderbeauftragte für Kinder und bewaffnete Konflikte, Frau Leila Zerrougui, übersandt.

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