Verkaufsoffener Sonntag per Ratsbeschluss und Geschäfte bleiben doch geschlossen

„Es ist der 2. Juli, die Radler der „Tour“ kurven durch ein hermetisch abgeriegeltes Mönchengladbach.
Menschenmassen spazieren mit ihren Taschen die Hindenburgstraße hinauf und herunter, wollen an diesem verkaufsoffenen Sonntag einkaufen.“

Soweit die Planung unserer Politiker, beschlossen mit der Ratsmehrheit von CDU/SPD. Gegen den erklärten Willen etlicher Einzelhändler, gegen die Erklärungen und Forderungen des Citymanagements, gegen jede Vernunft.
Angebliche „Signale“ pro Geschäftsöffnung aus der Händlerriege sind wohl fehlinterpretiert worden oder reines Wunschdenken. Die Geschäftsinhaber wollen nicht öffnen, eine Pflicht dazu gibt es nicht.
Unsere Mehrheitspolitiker wollten schlauer sein und demonstrierten ihre „Möglichkeiten“ mit einer katastrophalen Sturheit. Das Desaster ist perfekt.
Einen Ausweg gibt es dann doch noch, im Hauptausschuss in der nächsten Woche müßte sich eine Mehrheit finden, die den Ratsbeschluss neutralisiert, heißt: kein verkaufsoffener Sonntag in Mönchengladbach.
Wer dann unzufrieden ist mit dieser Lösung, es wird viele geben die eine solche Lösung doof finden, kann sich immerhin auf´s Zuschauen der Radler konzentrieren oder besser gleich zu Hause bleiben und das Spektakel im Fernsehen anschauen. Damit umgeht man das Verkehrschaos ob der Absperrungen in Mönchengladbach.
Die FDP-Fraktion hat einen zielgerichteten politischen Antrag eingereicht, dieser sollte zustimmend behandelt werden. Den sicherlich vorhandenen Image-Schaden sollten die Protagonisten in Stille aufarbeiten.

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