Die Präsidenten. Ist den Präsidenten zu helfen?

Der Mönchengladbacher Autor, Peter Josef Dickers; Foto: Günter Pfützenreuter

Entdecken die Präsidenten die Pfade der Wirklichkeit?

 Der Eine will als Genie in die Annalen eingehen und baut auf sich selbst. „Der große Zampano“ in Fellinis „La Strada“ lässt grüßen.  Der Andere handelt in eigenem Auftrag und vertraut seinen Erlösungsphantasien. Selbstbewusst. Selbstbezogen.

Der Eine ist des Lobes voll über sich selbst. Der Andere hat Gedächtnis- Lücken: Hat er gesagt, andere seien Schurken? Kann er nicht gesagt haben, da Autoritäts-Verächter jetzt ihn für einen Schurken halten. Daher hat er nichts gesagt. Alle seine Feinde sind alle seine Freunde

„Nur große Menschen machen große Fehler.“  La Rochefoucauld, französischer Literat, wusste das vor vierhundert Jahren. Nicht jedem ist zu helfen.

Irgendwann kehrt der Alltag ein. Bei jedem? Von der Weisheit des Alters haben sie gehört. Ob sie so alt werden? Wie werden die Präsidenten an ihr  Ende kommen? Könnte es ein langes Ende werden? Den Schwanengesang, das letzte Werk eines Künstlers, werden wohl andere für sie anstimmen.

Man wünscht seinen Zeitgenossen nur Gutes. Cicero, römischer Philosoph und Politiker fünfzig Jahre vor unserer Zeitrechnung, hat seine Wünsche für den Senator Lucius Sergius Catilina nach dessen misslungenem Umsturzversuch so formuliert:

„Quo usque tandem abutere patientia nostra?” Wie lange noch willst du unsere Geduld missbrauchen?

„Quam diu etiam furor iste tuus nos eludet?“ Wie lange wird uns dein Wahnsinn noch verspotten?

Ob sich Geschichten wiederholen?

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