Wickrath ist um eine Attraktion reicher

Nachdem am 14. März der erste Spatenstich erfolgte, konnte schon am 3. April die feierliche Einweihung der neuen Boule-Bahn erfolgen. Cav.Uff. Friedhelm Demandt, Initiator dieser Anlage konnte um die 25 Interessierte begrüßen.

Karl Behnke, Inhaber der Fa. Schrievers Garten- und Landschaftsbau, die dieses Boulodrome gebaut hat, schaute besonders interessiert auf die „Boule-Profis“, die die Bahn sofort ausprobierten. Dazu hatte jeder seine 3 Kugeln mit einer Zielkugel (Schweinchen) mitgebracht. Das müssen die Spieler auf jeder Bahn.

Hier die Ansprache zur Eröffnung der Sport Boulebahn im Schlosspark von Friedhelm Demandt:

Boule – eine der ältesten Sportarten überhaupt – wurde schon im Altertum rund um das Mittelmeer gespielt. Bei den Italienern wurde es dann zu „Boccia“, die Franzosen spielten Petange – bzw. Boule – die Kugel. Auch in Deutschland wurde – zunächst wegen der Werbung durch Konrad Adenauer (von 1949 bis 1963 der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland) seit den 50ern „Boccia“ gespielt. Ein „Ententeich-Hut“ gehörte damals zum Dress-Code.

Boule – eine Sportart die hohe Geschicklichkeit und Balance erfordert. Vielleicht auch eine gewisse philosophische Einstellung – Es wird ja immer wieder versucht, selbstgesteckte Ziele möglichst nahe zu erreichen. Die Bewegung in frischer Luft fördert die Geselligkeit und kann als Gruppensport durchaus zur Bildung freundschaftlicher Strukturen führen – es soll sogar gemischte Gruppierungen geben.

Eine Hilfe zum Start in die Regularien des Spiels ist die hier aufgestellte Tafel zur Orientierung.

Die Zusammenarbeit mit dem Heimat- und Verkehrsverein Wickrath (hier vertreten durch den Ehrenvorsitzenden Ernst Heinen) und die Unterstützung der Kreiswerke Grevenbroich machte den Bau der Anlage in dieser schönen Umgebung möglich. Dafür unseren herzlichen Dank. Ende der Ansprache.

Die Boulebahn, oder auch Boulodrome, ist nach den internationalen Regeln gebaut, also 4 x 15 Meter.

v.li.: Karl Behnke (Fa. Schrievers), Friedhelm Demandt, Werner Kirchrath (AWO), Jürgen Huppertz (Abteilungsleiter Sport), Ernst Heinen (Ehrenvorsitzender des HuVV Wickrath)

Bei den ersten Testspielen kamen auch die ersten Bemängelungen. Die Spieler bemängelten die Festigkeit des Sandbodens. Dazu Karl Behnke: die Anlage ist noch sehr frisch und muß sich noch setzen. Wenn sie trocken ist, wird sie noch mal gerüttelt.

 

 

 

2 Kommentare zu "Wickrath ist um eine Attraktion reicher"

  1. Heinz-Josef Katz | 9. April 2018 um 09:30 | Antworten

    Ja, hier kann jeder spielen

  2. Eine schöne Idee. Kann dort jeder einfach spielen?
    Schön wären eventuell Spielzeiten, damit man auch Partner hat.

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