Grüne bitten Ditib-Gemeinde um klärendes Gespräch

vor der Zentralmoschee fand in 2012 eine Demo gegen Pro-NRW statt

Die Mönchengladbacher Grünen haben sich in einem Brief an den Türkisch-Islamischen Kulturverein gewandt, um in einem gemeinsamen Gespräch über die Vorgänge in der Mönchengladbacher Zentralmoschee an der Duvenstraße „ein möglichst objektives Gesamtbild“ zu gewinnen.

Hintergrund: In den vergangenen Tagen war ein Video aufgetaucht, das zeigt, wie Kleinkinder in der Mönchengladbacher Zentralmoschee als türkische Soldaten gekleidet mit Spielzeugwaffen und türkischen Fahnen paradieren und salutieren. Dieser Vorgang war nicht nur bei den Grünen auf heftige Kritik gestoßen. Zuvor hatte ein ähnliches Video der Ditib-Moschee in Herford bereits für Ärger gesorgt.

„Das Video von militärisch-exerzierenden Kindern in Uniform in den Räumlichkeiten der Türkisch-Islamischen Gemeinde, offensichtlich für ein Gedenken an gefallene türkische Märtyrer, löst bei vielen Menschen ein tiefes Befremden aus, auch bei uns“, schreiben Grünen-Fraktionssprecher Karl Sasserath und Kreisverbandssprecherin Anita Parker.

Die Grünen wollen im Gespräch mit Vertretern der Moschee-Gemeinde erfahren, wie es „zu dieser Inszenierung in den Räumlichkeiten der Gemeinde kommen konnte“ und erhoffen sich eine Klarstellung, wie sich die Ditib als Verband dazu verhält. Gleichzeitig appellieren die Grünen, „auf die Wiederholung dieser und ähnlicher Veranstaltungen zu verzichten.“

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