Solidarität und die Detektive

Es ist kein neues Phänomen unserer Gesellschaft: Menschen machen Fehler, manche von ihnen entziehen sich den Regeln unserer Gesellschaft, indem sie entweder gar kein Müllgefäß besitzen (wollen) oder ihren Müll in die Natur entsorgen.
Das ist gelebte Unsolidarität.
Gefordert wird jedoch aktuell die Solidarität aller Mönchengladbacher Bürger.
Felix Heinrichs, Fraktionsvorsitzender der Mönchengladbacher SPD forderte sie neuerdings in der Sondersitzung des Verwaltungsrates der mags, dessen Mitglied er ebenfalls ist.
Heinrichs erwartet, ich setze voraus seine Partei folgt ihm dabei insgesamt, dass die Gesamtkosten der Müllentsorgung der Stadt auf die Schultern Aller gelegt und von diesen bezahlt wird.
Er macht keinen Unterschied zwischen Starken und schwachen Schultern, ein ansonsten gern genommenes Sozialargument seiner SPD. Es interessiert ihn auch nicht, jedenfalls war es in der Sitzung der mags nicht erlebbar, dass ein stärkeres Nachforschen nach den Übeltätern der „Wildentsorgung und Tonnenverweigerern“ möglich wäre. Die Kosten und damit die Gebühren könnten bei „ordentlicher und peniblerer“ Erfassung der Entsorgungs-Nutzer erheblich gesenkt werden. Von Müllvermeidung als ein kostensenkendes Ziel war von ihm ebenfalls nichts zu hören.

Kein Wort wurde in diese Richtung verschwendet.
Statt dessen gab es oberlehrerhaftes Besserwissen. Chance vertan Herr Heinrichs.

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