21. Motorrad-Gespannfahrertreffen der Evangelischen Stiftung Hephata

Andreas Neugebauer, Inklusionsbeauftragter der Stiftung über die Anfänge: „Als wir im Jahr 1997 das erste Motorrad-Gespannfahrertreffen planten, gehörte das Wort „Inklusion“ noch nicht zum selbstverständlichen Sprachgebrauch. Bedeutet „Inklusion“ sinngemäß Dabeisein von Anfang an, hatte unser Team, welches sich mit der Organisation einer solchen Veranstaltung befasste, schon damals eine Veranstaltung im Sinn, die alle Gäste, ob mit oder ohne Handicap, von Anfang bis zum Ende ansprechen sollte. Denn wir waren der festen Überzeugung, dass eine Behinderung einen Menschen zwar davon abhalten kann, den notwendigen Führerschein für ein Motorrad zu machen, aber nicht, Spaß und Freude am Fahren und am geselligen Zusammensein zu haben. So stand sehr schnell das Grundgerüst, welches aus einem gemeinsamen Zelt- und Motorradwochenende mit Motorradfahren, Musizieren und Klönen am Lagerfeuer bestand, mit dem wir im September 1997 starteten.

Dieses Konzept war gut und ist auch heute noch gut, was durch die große Anzahl der Gäste, sowohl mit als auch ohne Handicap über die lange Zeit von mittlerweile zwanzig Jahren eindrucksvoll unter Beweis gestellt wurde. Im Laufe der Jahre wurden einige Dinge verändert und verbessert. Ein wichtiger Schritt war, dass wir auch Menschen mit Handicap ins Organisationsteam mit aufgenommen haben. Das Programm war seit Beginn bunt und vielfältig. In zwei aufeinanderfolgenden Jahren hatten wir Motoballer dabei, die auf dem ehemaligen Aschenplatz auf dem Zentralgelände ein Fußballmatch auf Motorrädern austrugen. In einem anderen Jahr landete ein Hubschrauber zu Rundflügen auf diesem Aschenplatz. Des Weiteren gab es immer bis in den Abend hinein Live-Musik auf der Bühne, ehe dann das Lagerfeuer entzündet wurde und der Tag sich mit Gitarrenmusik und Gesang dem Ende neigte.

Los geht es diesmal am kommenden Samstag 09.06.2018 an der Betriebsstätte Erftstrasse 18 in Mönchengladbach-Giesenkirchen um 12 Uhr, Höhepunkte der Veranstaltung die zwei ca. einstündigen Ausfahrten ins nähere Umland. Letztes Jahr konnten wir die Mitarbeitenden des Flughafens Mönchengladbach von unserem Treffen begeistern, so dass diese uns einluden, hinter einem Lotsenfahrzeug eine große Runde an den Hangars vorbei über das Flughafengelände zu drehen.

Für die Begleitung und Absicherung der Touren sorgen neben der Polizei und der Johanniter-Unfallhilfe seit nun vielen Jahren mit großer Professionalität die heimischen Motorradclubs „Regio-Touren-Treff“ und „West-Side-Biker“. Während die Biker „on the road“ sind, gibt es für die Gäste vor Ort Live-Musik auf der Bühne und einen Info-Stand für die Polizei, außerdem gibt es die Möglichkeit eine Schnupper-Tour auf und um das Gelände zu erleben.

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