Sommerloch-Aktion der Politik: Ist „Deutschlands schönstes Schlagloch“ zu retten?

Womit sich gewählte Politiker und Stadt-Tochterfirmen nicht alles beschäftigen?

Ein kleiner Goldfisch schwimmt in einem blau-grün schillernden Mini-Teich umgeben von Steinen, Muscheln und Pflanzen – Eine Künstlerin hat unter dem Hashtag „Projekt-Sommerloch“ ein Schlagloch in einer Parkbucht an der Sittardstraße in Mönchengladbach umgestaltet. Das in vielen Medien als „Deutschlands schönstes Schlagloch“ bezeichnete Kunstwerk könnte erhalten bleiben.


Hierzu versucht mags Mönchengladbacher Abfall-, Grün- und Straßenbetriebe AöR – in Mönchengladbach für die Unterhaltung der Straßen zuständig – nun, Kontakt zur Künstlerin aufzunehmen, um nach Lösungen zu suchen. Eine Möglichkeit könnte die Verfüllung mit durchsichtigem Epoxidharz sein. So wäre das Street Art Element gesichert und gleichzeitig die Verkehrssicherungspflicht gewahrt.
In seinem jetzigen Zustand sei die Lebensdauer des kleinen Goldfisch-Teichs absehbar:
Denn mit dem nächsten großen Regenschauer könnten Pflanzen, Steine und Goldfisch einfach davonschwimmen.

Bereits in der vergangenen Woche war der örtlichen Presse zu entnehmen, die beiden GroKo-Politiker Breymann und Elsen hatten das „Komitee zur Rettung und Erhaltung schöner Schlaglöcher“ gegründet, sie hatten sich spontan so sehr über das Schlagloch gefreut.
Demzufolge ist die mags-Aktion wohl Sommer-politisch motiviert.

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