Interessierte Bürger informieren sich über neues Müllkonzept

FDP-Kreisvorsitzender Jörg Buer mit Ratsherr Reiner Gutowski, sie informierten Bürger über das neue geplante Müllkonzept.

Kaum war der Infostand der FDP am Samstagmorgen auf dem Sonnenhausplatz erkennbar als solcher aufgebaut, kamen auch schon die ersten Interessenten.
MG-heute konnte „live“ miterleben, welche Fragen vorrangig sind, wo es Informationsdefizite gibt. Es gibt eine Menge.

Festzuhalten bleibt: neben allerlei Lücken beim Müllkonzept herrscht unisono kein Verständnis für die Festlegung der Müllmengen und der daraus möglichen Gebührenerhebung. „Wir werden unfair behandelt“, so die weitverbreitete Meinung.
Die Bezeichnungen „aufgezwungen“, „ohne Grundlage“, sind jeweils gelinde ausgedrückte Redewendungen, tatsächlich fielen sie wesentlich drastischer aus.
Etliche Bürger fragten nach der Transportmöglichkeit der Rolltonnen aus Kellern und Hinterhöfen bis zur Straße.
Sie fühlen sich von der Stadt alleingelassen. Bessere Aufklärung scheint unbedingt notwendig zu sein.
Weiteres Unverständnis verbreitet die Tatsache, dass ein Konzept beschlossen wird, die Bürger vor diese Tatsache gestellt werden, Kosten jedoch nicht benannt werden, hierdurch fühlt man sich entmündigt.
Es gibt bis dato keine Akzeptanz des geplanten Müllkonzeptes.

2 Kommentare zu "Interessierte Bürger informieren sich über neues Müllkonzept"

  1. Habe gelesen, nächsten Samstag gibt es diese Info Veranstaltung auf dem Rheydter Markt.
    Da will ich hin, endlich mal die Tonnen in Natura sehen.
    Ich erwarte niedrigere Gebühren in 2019, ansonsten fühle ich mich von der Verwaltung und Politik verschaukelt.
    Bei der nächsten Kommunalwahl werde ich mich erinnern und reagieren.

    • Hallo Herr M.

      lassen Sie die Verwaltung und dessen normales Personal mal aussen vor, die kann bzw. können nichts dafür.

      Das ist alles reine Politik, inkl. Pöstchenschacherei und ggf. Unterbringung von Verwandten und Bekannten in lukrativen Stellungen.

      Viele privatisierte Betriebe aus den einzelnen Abteilungen einer Kommune durch die Politik zu schaffen bedeutet viele Pöschen zu schaffen und zu belegen.
      Und die Mär von „Privatisiert wird alles besser und günstiger“ ist mittlerweile in ganz Deutschland widerlegt. Im Gegenteil an allen Enden wird am Material und Personal gespart, Material verrottet weil aus Kostengründen zum Ziele der Gewinnoptimierung Wartungen und Erhalt nicht getätigt werden. Allgemeindienste, u.a. auch Winterdienst, am Bürger die vorher funktionierten werden nur noch unzureichend getätigt.

      Viele Kommunen denken schon an die Rekommunalisierung Ihrer ehemaligen „Betriebe“. Einige haben den „Rückkauf“ schon durchgeführt und mussten dafür viel Geld in die Hand nehmen, u.a. musste wegen mangelnder Wartung verrottetes Gerät komplett erneuert werden.

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