Einen Bürgerantrag auf Besserung lehnte Politik ab. Ergebnis:
Offener Brief an den Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach

Nachdem der Anregungs- und Beschwerde-Ausschuss der Stadt, die politische Besetzung ist identisch mit dem Hauptausschuss, einen Antrag auf Vorschlag der Verwaltung abgelehnt hat, hoffen die Eltern der Schüler weiter auf ein Einsehen der Politik.
Hier die zugehörigen Dokumente Antrag und Ablehnung, weiter der Brief im Original

 

Offener Brief an den Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
als Vater kann ich sicher nicht unmittelbar auf Ihr Handeln einwirken. Mein Bürgerantrag zur Sanierung der Gesamtschule Espenstraße war ein Versuch Ihre Aufmerksamkeit darauf zu lenken, wie das Recht auf Bildung in Mönchengladbach in Vergessenheit gerät. Ihre bisherigen Maßnahmen wirken nur als Tropfen auf einen heißen Stein, den Sie selbst ins Feuer gelegt haben. – Missstände die eine halbe Schülergeneration in Mönchengladbach ausbaden muss.

Die Ablehnung der Sanierung ist ein Tiefschlag und ich verstehe nicht, was das noch mit einer Politik zu tun haben soll, die eine Orientierung an Bildung für sich beansprucht. Die Geschichte vom „individuellen Aufstieg durch Bildung“ braucht in Mönchengladbach jetzt tatkräftiges politisches Handeln. Was helfen Planungen, wenn die Sanierung am „Sankt Nimmerleinstag“ kommt?
„JETZT IST ZEIT FÜR EIN SCHLAUES NORDRHEIN-WESlFALEN“ plakatierte die CDU im Wahlkampf, dieser Traum ist für die Kinder geplatzt. Nun muss ich als Vater fordern, was in Mönchengladbach an allen Schulen selbstversländlich sein sollte, „beste Bedingungen für die Bildung“ der Schülerinnen und Schüler, eine Modernisierung für den ordnungsgemäßen Unterricht.
Als Vater muss ich nicht lange durch die Schule meiner Söhne gehen, an allen Ecken und Enden ist elwas, das dringend saniert renoviert oder erneuert werden muss. Sicherheilsrelevante lnstandsetzungsmaßnahmen sind notwendig, auch im Bereich Brandschutz muss die Gesamtschule Espenstraße dringend umfassend ertüchtigt werden. Eine fehlende Überdachung auf dem Schulhof, morsche Sitzbänke, ein trister Schulhof, die vorgestrige „Cafeteria“ an der Dependance Bäumchesweg, fehlende Computer, diese Bedingungen enttäuschen nicht nur mich beim Betreten des Schulgeländes. An anderen Schulen in Mönchengladbach gibt es ähnliche bzw. noch schlimmere Probleme. Die im Wahlkampf versprochene weltbeste Bildung funktioniert
in der Espe nicht mit acht fehlende Fachräumen für Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Auch die mangelhafte Raumausstattung für Integralion und Inklusion an der Espe beeinflusst die inakzeptabel hohe Schulabbrecherquote, hier belegt Mönchengladbach einen negativen Spittenplatz. – Das sind häufig Kinder die weder von den Eltern noch von den Arbeitgebern Perspektiven aufgezeigt bekommen, – diese Kinder haben Talente und brauchen die versprochenen Leuchtturmprojekte – Taten statt Ankündigungsrhetorik.

Noch Artikel 8 der Landesverfassung ist die staatliche Gemeinschaft verpflichtet hier ohne Zeitverzug elwas zu tun und den Anspruch jedes Kindes auf Bildung an jeder Schule in Mönchengladbach ernst zu nehmen.
Als Oberbürgermeister sollten Sie wissen, dass Sie das soziale Klima der Stadt Mönchengladbach prägen und wandeln.
Ich wünsche Ihnen alles Gute und viel Glück, bei der Bewältigung der Herausforderungen. Den Kinderanspruch auf Bildung an der Espenstraße werde ich als Vater weiterhin aktiv mitgestalten. Wenn es dem Bündnis aus CDU und SPD der Stadt Mönchengladbach wirklich erst ist mit „besten Bedingungen für Bildung“, müssen Worten endlich Taten folgen!

Thomas Wasilewski

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