Aktualisierung: Vieles läuft schief beim Müll-
die mags läuft ins negative Image

Purer Zufall führte MG-heute zum „Tatort“ in Giesenkirchen.
Anfangs belustigt, machte ich die Fotos vor Ort und sprach mit den Anwohnern, die sich aufgeregt-ärgerlich uterhielten.

„Niemand kümmert sich um solche Dinge, die mags nicht, die Stadt nicht, das Ordnungsamt auch nicht“, war der Tenor unterschiedlicher Bemerkungen, die nicht alle im Original wiedergegeben werden.

Einmal in Fahrt gekommen, erzählen sie von den gefährlich lockeren Fußwegplatten, sie werden einfach nicht zur Kenntnis genommen. Geschweige denn repariert.

„Warum werden auf ein und derselben Straße in der einen Woche die gelben Säcke der rechten Straßenseite abgeholt, in der nächsten Woche ist die andere Straßenseite dran. Dabei redet die Stadt von effektiver Müllentsorgung. Verstehen sie das?“
Die Frage geht an mich.
Ich gebe sie hiermit weiter an den Verwaltungsvorstand der Stadt und die Geschäftsführung der mags.
„Herr Schnaß und Frau Teufel, bitte übernehmen Sie“.

Am 29. Januar erreichte uns eine Mail der mags mit der Bitte um Klarstellung:
Weder mags noch GEM sind in Mönchengladbach für die Abholung der Gelben Säcke zuständig. Dies hat am 01.01.2019 das Unternehmen RMG von der EGN übernommen. Auch die Abfuhrzeiten und –tage bestimmt die RMG. https://www.rmg-gmbh.de/gelber-sack/stadt-moenchengladbach

1 Kommentar zu "Aktualisierung: Vieles läuft schief beim Müll-
die mags läuft ins negative Image"

  1. Auch wenn die Geschäftsführung mit der Ein- und Durchführung eines neuen Entsorgungssystems überfordert scheint, sollte man nicht übersehen, wer hierfür letztlich die Verantwortung trägt.

    Der Rat der Stadt Mönchengladbach hatte ausreichend Zeit, sich auch mit den Details zu beschäftigen, z.B. damit, dass Papierkartons nicht mehr – neben der Blauen Tonne – entsorgt werden, dass große Rolltonnen in engen Mietshäusern zu Platz- und Transportproblemen führen werden, dass Füllstandsanzeigen kontrolliert werden müssten (auch gegen unbefugtes Befüllen durch Dritte), dass stark gestiegene Entsorgungskosten (Bauschutt) an den Sammelstellen u.U. wieder zu mehr wilder Müllentsorgung führen werden …

    Auf diese Probleme wurde die GroKo aus SPD- und CDU Ratsherren und –frauen hingewiesen (man hätte auch selbst darauf kommen können), beschlossen hat sie das Müllkonzept dennoch. Jetzt sollte auch die Politik für die Lösung sorgen und dies nicht alleine den Müllwerkern und mags-Führung überlassen.

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*