EU-Parlament drängt auf bessere Transportbedingungen für Tiere

  • Mehr unangekündigte und risikobasierte Kontrollen und härtere Strafen für Straftäter
  • Transportzeit auf Mindestmaß beschränken, vorzugsweise Schlachtkörper anstelle von lebenden Tieren transportieren
  • Bessere Durchsetzung bestehender Vorschriften mit Hilfe neuer Technologien

Die EU und ihre Mitglieder müssen die bestehenden Vorschriften zum Schutz transportierter Tiere besser durchsetzen und dürfen Straftäter nicht ungestraft lassen, so das Parlament am Donnerstag.

In einer Entschließung, die mit 411 Stimmen bei 43 Gegenstimmen und 110 Enthaltungen angenommen wurde, wiederholten die Abgeordneten die Forderung des Parlaments aus dem Jahr 2012 nach einer wirksamen und einheitlichen Anwendung der bestehenden Gemeinschaftsvorschriften für Tiertransporte aus dem Jahr 2005, die derzeit in einigen EU-Staaten nur unzureichend beachtet werden.

Die EU-Kommission sollte Sanktionen gegen Mitgliedstaaten verhängen, die die EU-Vorschriften nicht ordnungsgemäß anwenden, so die Abgeordneten. Die EU-Mitgliedstaaten sollten Verstöße mit wirksamen und harmonisierten Sanktionen ahnden, einschließlich der Einziehung von Fahrzeugen und verpflichtender Fortbildungsmaßnahmen von Personal.

Die Abgeordneten wollen modernste Technologien einsetzen, um die
Durchsetzung der geltenden Vorschriften zu verbessern, einschließlich Geolokalisierungssystemen zur Ortung von Tieren und der
Transportdauer sowie Echtzeit-Rückmeldungen zwischen Ausgangs- und Ankunftsort.
Sie setzen sich für eine neue Tierschutzstrategie 2020-2024 und fordern eine klare Definition der Transportfähigkeit von Tieren.

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