961 Anmeldungen an den sechs Mönchengladbacher Gesamtschulen

An den sechs Gesamtschulen der Stadt Mönchengladbach sind während der Anmeldefristen vom 9. Februar bis 13. Februar für das kommende Schuljahr 961 Kinder angemeldet worden. Im vergangenen Jahr hatte es 962 Anmeldungen gegeben. Bisher liegen 55 Anmeldungen für das Gemeinsame Lernen vor.

Von den angemeldeten Kindern werden 693 (Vorjahr 701) an den Gesamtschulen aufgenommen. 268 Kinder (Vorjahr 261) werden an andere Schulformen verwiesen oder haben noch die Möglichkeit sich bei der Gesamtschule Espenstraße anzumelden. Hier macht die höchste Aufnahmekapazität noch weitere Anmeldungen möglich. Die entsprechenden schriftlichen Benachrichtigungen der Schulen sollen die Eltern bis Ende der Woche (1. März) erhalten.

Die Eltern der Kinder, die keine Aufnahmebestätigung an einer Gesamtschule für ihr Kind erhalten, können noch Kontakt zur Gesamtschule Espenstraße aufnehmen oder es ab Samstag, 9. März, bis einschließlich Mittwoch, 13. März, an einer Hauptschule, einer Realschule oder einem Gymnasium anmelden.

Das Anmeldeergebnis der Gesamtschulen wurde Ende letzter Woche in einem Koordinierungsgespräch unter dem Vorsitz des Beigeordneten Dr. Gert Fischer mit den Schulleitungen, der Vorsitzenden und den Fraktionssprechern im Schul- und Bildungsausschuss, Vertretern der Schulaufsicht für Gesamtschulen bei der Bezirksregierung Düsseldorf und dem Fachbereich Schule und Sport erörtert.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

* Gesamtschule Hardt: 181 Anmeldungen (Vorjahr: 163); Aufnahmen: 116

* Hans-Jonas-Gesamtschule: 121 Anmeldungen (Vorjahr: 110); Aufnahmen: 112

* Theo–Hespers-Gesamtschule: 112 Anmeldungen (Vorjahr 122); Aufnahmen: 108

* Gesamtschule Volksgarten: 212 Anmeldungen, (Vorjahr 204); Aufnahmen: 112

* Gesamtschule Espenstraße: 133 Anmeldungen (Vorjahr: 146); Aufnahmen: 133 * Gesamtschule Rheydt-Mülfort: 202 Anmeldungen (Vorjahr: 217); Aufnahmen: 112

1 Kommentar zu "961 Anmeldungen an den sechs Mönchengladbacher Gesamtschulen"

  1. Thomas Wasilewski | 26. Februar 2019 um 10:10 | Antworten

    Die Anmeldungen an den Gesamtschulen in Mönchengladbach schwanken. Aber warum? Gibt es Trends, nach denen Eltern entscheiden? Die Entwicklung der Anmeldezahlen spricht eine deutliche Sprache. Angst vor den Zahlen hat nur, wer Angst vor der Wahrheit hat. – An die Gesamtschulen Volksgarten und Rheydt-Mülfort wollten die meisten Eltern ihr Kind nach der Grundschule schicken. Man könnte diese Schulen die beliebtesten Gesamtschulen der Stadt nennen. Andere, wie etwa die Gesamtschule Espenstraße, haben nicht einmal genügend Anmeldungen, um ihre Plätze zu belegen. „Das ist eine Abstimmung mit den Füßen.“ Eltern ist es nicht zu verdenken, dass sie empfindlich auf Stimmungen reagieren und schließlich den vermeintlich sichereren Weg wählen. Eine Gesamtschule ist eben immer nur so gut, wie die Mischung ihrer Schüler. Wenn die Stärksten sich verabschieden, leiden vor allem die Schwächeren. Die Gesamtschule Espenstraße mag Probleme haben, vielleicht auch schulinterne. Das muss geklärt werden. Die Espe braucht vor allem aber Unterstützung. Mehr Lehrerstellen, mehr Sozialpädagogen, mehr finanzielle Mittel, mehr Fachräume, mehr Differenzierungsräume, eine große Mensa, eine modere Ausstattung. Und einen Vertrauensvorschuss. Nur so kann sie ihrem Dilemma entfliehen. Ein Ausweg wäre das Projekt „Talentschule“ gewesen, aber mit der Bewerbung ist die Stadt Mönchengladbach gescheitert. Das ist schade, nur die Mönchengladbacher SPD hat diese Entscheidung moniert. – Einfachheitshalber könnten Politiker aber auch mutmaßen, dass der Rückgang an Schülern in der Gesamtschule Espenstraße zum Teil auf die Rückkehr zu G 9 zurückzuführen sei, und dass einige Eltern ihre Kinder nun wieder zum Gymnasium statt zur Gesamtschule schicken, die bis dato mit diesem Alleinstellungsmerkmal punkten konnte. Das wäre fatal.

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