Jungforscher des HUGOs begeistern mit innovativen Ideen

Fotos: Hugo-Junkers-Gymnasium

Auch dieses Jahr beteiligte sich das Hugo-Junkers-Gymnasium sehr erfolgreich beim Wettbewerb „Jugend forscht / Schüler experimentieren“. In verschiedenen Alterskategorien gewannen zwei Beiträge jeweils den ersten Platz der Bezirksrunde und sind somit Teilnehmer Anfang April bei der NRW-Landesrunde.

Benjamin Sikiric (12), Schüler der Klasse 7b, einer der jüngsten Teilnehmer im Fachbereich Technik, überzeugte alle mit seinem Prototypen. Unter dem Motto „Kein Plastik in den Gewässern“ konzipierte er ein Filtersystem, mit dem er lästiges Plastik aus Seen, Teichen, Meeren entfernen möchte. Benjamin begeisterte dabei mit seiner ganzheitlichen Herangehensweise, er bedachte bei der Auswahl seiner Materialien sowohl die Umweltverträglichkeit als auch den Tierschutz, er schraubte, lötete, programmierte und entwickelte sein Filtersystem Schritt für Schritt weiter. Dafür erhielt er nicht nur den 1. Preis im Bereich Technik, sondern er gewann auch den Sonderpreis Umwelttechnik, die von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, gestiftet wurde. Eine ganz hervorragende Arbeit!

Auch das Spiel „Two Men Dungeon“ der beiden Q2-Schüler Fabian Farid (17) und Jonas  Broeckmann (18) begeisterte die Jury. Inspiriert durch die Informatiklehrerin Frau Faktorovich entwickelten die beiden Profis, so wie sie von der Jury bezeichnet wurden, ein Spiel, mit dem sie die sozialen Kompetenzen sowie die Feinmotorik von Kindern mit der Autismus-Spektrum-Störung verbessern möchten. Die beiden demonstrierten dabei ihre Fähigkeiten im Bereich der Programmierung sowie im Bereich der Benutzerorientierung. Ein Spiel, das „den Puls der Zeit“ trifft und zeigt, wie gut der Umgang mit Autismus-Spektrum-Störung im Sinne einer gelungenen Inklusion funktionieren kann. Das sah die Jury genauso und belohnte dieses Projekt sowohl mit dem 1. Preis im Bereich Mathe/Informatik und dem Sonderpreis User Centered Design – gestiftet von der Coduct GmbH.

Insgesamt vier Projekte wurden von der Brucknerallee im Vorfeld angemeldet und am Dienstag, 12.03.2019, durften die jungen Forscher dann endlich im Seidenweberhaus in Krefeld ihre Projekte präsentieren. Bis zum letzten Moment arbeiteten die Schüler noch an ihren Projekten, es wurde gelötet, programmiert, gebaut, die Plakate wurden noch verbessert und der Vortrag noch einmal eingeübt, damit die Jury auch vom eigenen Projekt begeistert wird.

Im Seidenweberhaus angekommen, war die Anspannung dann doch sehr groß, denn für alle war es die erste Teilnahme und die Konkurrenz zeigte sich siegessicher. Bis 16.00 Uhr konnten die Teilnehmer dann ihre Projekte zunächst der Fachjury, anschließend der Öffentlichkeit vorstellen und zahlreiche Fragen beantworten.

Die Feierstunde begann dann um 17.00 Uhr und alle waren gespannt, ob die eigenen Projekte die Fachjury überzeugten und man zum Landeswettbewerb in Leverkusen bzw. in Essen eingeladen wird.

Das lange Warten lohnte sich am Ende: Insgesamt vier Preise gewannen unsere Jungforscher an diesem Abend mit ihren tollen, innovativen Ideen und dürfen sich nun in Leverkusen bzw. Essen beim Landeswettbewerb, wo sich die besten Projekte aus ganz NRW vorstellen, beweisen.

Auch die anderen beiden Projekte konnten bei dem Wettbewerb glänzen, auch wenn sie keine Preise erhielten. Adonis Rakateli (12) aus der Klasse 7b entwickelte ein erstes Modell, mit dem er blinden Menschen helfen möchte. Das Modell war noch nicht ganz ausgereift, sodass er bekundete, dass er sein Projekt bis zum nächstjährigen Wettbewerb weiterentwickeln und dann richtig angreifen möchte.

Rafet Boga, Rene Jansen und Daniel Gohlke konzipierten gemeinsam das Gesellschaftsspiel „Drachenberg“, mit dem sie bereits bekannte biologische Kenntnisse vertiefen und gleichzeitig den Spaß am Lernen fördern wollten. Rene und Rafet möchten nächstes Jahr mit einem neuen Projekt antreten, wir dürfen gespannt sein!

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