Himmelfahrt. Die Sterntaler-Geschichte

Das Mädchen kann nicht normal sein. Wer gibt nach und nach alles ab, schließlich das letzte Hemd? Kann man sein soziales Engagement nicht übertreiben? Führt Selbstlosigkeit nicht in den Ruin?

Blanke Taler fallen vom Himmel? Wir leben nicht im Märchen.
Georg Büchners „Woyzeck“ sagt, wie es ist: Tragischer Untergang eines Menschen, der von der Umwelt verstoßen wird und daran zugrunde geht. Hoffnungslosigkeit statt Taler vom Himmel.

Gütige, hilfsbereite Menschen stehen nicht an jeder Straßenecke. Güte ist kein lohnendes Geschäft. Mit ihr erwirbt man kein Ansehen. Der gütige Mensch sammelt keine Pluspunkte für die Ewigkeit. Nur selten fallen Taler vom Himmel. Ob es diesen Himmel überhaupt gibt, weiß erst recht niemand.

 Dennoch gibt es Menschen, die zerbrechlich aussehen, aber keinen Hauch von Müdigkeit zeigen und sich engagieren;
denen kaum jemand zutraut, was sie sich zutrauen;
deren Fähigkeiten man missachtet, auf die man aber nicht verzichten sollte;
die sich trotz vieler begrabener Hoffnungen einen Funken Hoffnung bewahrt haben; die tun, was ihnen möglich ist. 
Sterntaler sind sie für mich. Menschen, die für mich manchmal den „Himmel auf Erden“ bedeuten und „Himmel“ ganz nah werden lassen.

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