Mönchengladbachs Busse bleiben in städtischer (NEW-) Hand

Der Rat der Stadt hat in seiner Sitzung den öffentlichen Dienstleistungsauftrag Nahverkehr durch ein eigenes städtisches Unternehmen genehmigt. Damit scheinen alle Hürden beseitigt, die NEW kann und wird den Busbetrieb in Mönchengladbach weiterführen.
„Wäre es uns nicht gelungen, den Busverkehr wieder an das städtische Unternehmen, die NEW mobil und aktiv, zu vergeben, hätte die Stadt wesentlich weniger Einfluss auf Entscheidungen und könnte innerhalb der zehnjährigen Konzessionszeit nicht so flexibel auf Veränderungen reagieren. Außerdem hätte ein zerfleddertes Netz gedroht, wenn die lukrativen Linien an Private gegangen wären und der Rest auf der Strecke geblieben wäre. NEW und Stadt sind ein eingespieltes Team“, so Felix Heinrichs, Aufsichtsratsvorsitzender der mobil und aktiv (NEW).

Der neue Nahverkehrsplan, dessen dritte und letzte Stufe Ende des Jahres in Kraft tritt, soll für viele Bürgerinnen und Bürger Verbesserungen bringen.
Ein verlässlicher City-Takt alle zehn Minuten und ein ausgeweitetes Nachtbusangebot steigern die Attraktivität des Busverkehrs.

Hinzu kommen neue Standards wie Klimaanlagen und WLAN.
Auch die Themen Barrierefreiheit und Elektromobilität spielen eine Rolle. „Mit dem Nahverkehrsplan, der eine Grundlage für die Vergabe des Busverkehrs ist, haben wir einen längst überfälligen Schritt getan. Wir dürfen jetzt aber nicht stehen bleiben, sondern müssen auf neue Nachfragen und auch entstandene Probleme eingehen. Dazu soll es eine genauere Fahrgasterfassung geben“, erklärt Thomas Fegers, planungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.

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