Pioniere der Welt – Bildhauer Tony Cragg in Mönchengladbach zu Gast

Peter Schlipköter für den Initiativkreis Mönchengladbach sowie Schirmherr und Kunstsammler Eugen Viehof präsentieren die „Sonderbriefmarke“ an der Villa Hecht, dem Firmensitz der Vibro-Gruppe, anlässlich der Veranstaltung „Pioniere der Welt in Mönchengladbach“ mit Tony Cragg. Im Hintergrund die 1,1 Tonnen schwere Skulptur „Elbow 2008“ des Künstlers. Foto: Jacqueline Bourgeois
Tony Cragg; Foto: Mart Engelen

Luftfahrtpionier Dr. Piccard, Extrembergsteiger Reinhold Messner, Schimpansen-Forscherin Dr. Jane Goodall, Rennfahrer David Coulthard holte der Initiativkreis Mönchengladbach schon nach Mönchengladbach. Jetzt stellt sich am Dienstag, dem 18. Juni 2019 um 20 Uhr  im Kunstwerk Mönchengladbach-Wickrath Sir Anthony Cragg vor.
Der in Wuppertal lebende, siebzig Jahre alte britische Künstler zählt weltweit zu den bedeutendsten Bildhauern. In Europa, in Nord- und Südamerika, in Asien und Australien kann man seine Skulpturen bewundern.

„Pioniere der Welt“ macht mit Persönlichkeiten bekannt, die „Besonderes geleistet haben und deren Engagement für andere Vorbildfunktion hat“. Kunstwerke wollen Zugänge zu einer neuen Welt schaffen und „Türen in den Köpfen öffnen“, wird er zitiert.

Eine der typischen Arbeiten des Künstlers Tony Cragg:
Die Skulptur „Mean Average #17“.
Foto: Michael Richter

Fünf Jahre lehrte er an der Universität der Künste in Berlin. Danach hatte er bis 2013 einen Lehrstuhl an der Düsseldorfer Kunstakademie, deren Rektor er wurde und Markus Lüpertz ablöste. Mit vielen Preisen und Auszeichnungen wurde er bedacht. An den Kasseler „documenta“, der wohl bekanntesten Ausstellungsreihe für zeitgenössische Kunst, und an Kunstbiennalen in Venedig, Sao Paulo und Sydney nahm er teil. Den „Turner Prize“ erhielt er, ein nach dem Maler William Turner benannter britischer Kunstpreis, der jährlich an einen britischen Künstler verliehen wird. 2009 wurde er in die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und Künste gewählt.

Bekannt wurde Tony Cragg auch durch das Zentrum für Bildhauerei, den „Skulpturenpark Waldfrieden“, in der Stadt Wuppertal, deren Ehrenbürger er ist. Als Museum in Trägerschaft einer gemeinnützigen Stiftung der Familie Cragg wurde es 2008 eröffnet. Gezeigt werden dort nicht nur Skulpturen Craggs, sondern auch Werke internationaler Künstler.

Bildhauerei ist seine Leidenschaft. Wer ihm zuhört, erlebt einen Künstler, der heiter und selbstironisch von sich und seiner Tätigkeit erzählt. Unkompliziert, klug, bescheiden und humorvoll nennen ihn diejenigen, die ihn kennen. Grund genug für die Stadt Wuppertal, ihm die „Goldene Schwebebahn“ und den „Ehrenring der Stadt“ zu überreichen. Grund genug, diesen Ausnahme-Künstler im Kunstwerk persönlich kennen zu lernen.

Eintrittskarten ab 15 Euro gibt es bei www.adticket.de.
Ticket-Hotline: 0180 6050400.

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