„Wohnungsbau für eine lebenswerte Stadt“

Schon dieser Titel einer aktuellen Pressemeldung der CDU/SPD – GroKo sagt ein Menge aus über die Prioritätensetzung in Mönchengladbach durch führende Politiker.

Es folgt: “ Schon 2017 hat die Groko die Bedeutung einer auf Mönchengladbach zugeschnittenen Wohnungsbaustrategie erkannt und mit dem Antrag „modernes Wohnungsbauangebot“ gezielt angestoßen.“
Diese Eigenlob-Inszenierung soll wohl darüber hinwegtäuschen, dass bereits seit Jahren großer Mangel erkannt wurde, Mittel zur Änderung dieser schlechten Fakten finden jedoch keine Anwendung.
In der nun vorgestellten Beratungsvorlage des Verwaltungsbereiches „Stadtentwicklung und Planung“ wird vor allem eins dargestellt: Eine seit Jahren gelebte Mißachtung der vielen Menschen in Mönchengladbach, die eine „normale und bezahlbare Wohnung“ im unteren Preissegment suchen und nicht finden. Es wird nicht dargestellt, in welchen Wohnungen SGBII-Bedarfsgemeinschaften leben müssen, ohne Chance auf eine, den Qualitätsstandards entsprechender Unterkunft. Finanzierungshilfen des Bundes für den sozialen Wohnungsbau findet man lediglich verklausuliert wieder. Die Aussage dahinter lautet: Mönchengladbach will das nicht.

Ein lesenswertes Dokument!

2 Kommentare zu "„Wohnungsbau für eine lebenswerte Stadt“"

  1. Ich nehme etwas weit hergeholt das Thema Bauen als Aufhänger, so nach dem Motto apropos bauen, weil mir an diesem Vormittag die Galle überläuft.
    Wieso eigentlich Geld für Flüsterasphalt ausgeben, wenn die Flieger von oben gerade mal wieder die Gabeln auf dem Tellerrand vibrieren lassen. Im ZWEI-MINUTEN-Takt. Aufenthalt draußen ? Fehlanzeige !!! Wertet unsere Grundstücke enorm auf. Wie wäre das bei eBay? Gekauft wie gehört? Würde ich nur jemandem anbieten, den ich nicht mag.

  2. Da hab ich mal ne Frage. Wer ist denn in dem Fall Mönchengladbach, das das nicht will? Wieder einmal Bonin und die, die ihm nachfolgen, weil mehr oder weniger abhängig oder anhänglich? Er postuliert doch, seit er hier aufgeschlagen ist, ungewollt in Düsseldorf, der Zuzug junger, akademischer Familien, für die er hochwertigen Wohnungsbau fördert und betreibt. Schon vor ca. zwei Jahren wurde gesagt, daß SGBII Bezieher doch z.B. in Hochneukirch leben können. Wieder einmal ist unser OB Reiners gefragt. Er ist unter dem Strich verantwortlich dafür, daß jeder Bürger der Stadt bezahlbare Heimat findet. Abschieben in die Außenbezirke ist dabei eine armselige Möglichkeit. Ehrenamtler auszeichnen ist eine nette Geste, reicht aber nicht ganz, Herr OB Reiners.

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